Der Zukunftsgestalter Robert Jungk

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„Die Zukunft kann von jedem Einzelnen gestaltet werden …“ war die Idee, welche mit Robert Jungk in die Welt kam. 

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Robert Jungk, der am 11. Mai vor hundert Jahren in Berlin geboren wurde, war ein Visionär, immer optimistisch und seiner Zeit voraus.

Ihm wird nachgesagt, ein Zukunftsforscher gewesen zu sein. Doch das trifft seine Haltung nicht recht. Er war vielmehr ein „Gestalter“ von Zukunft.

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Die Zukunftswerkstätten der 70er Jahre waren eng mit seiner Person verbunden. Jungk stärkte damals das Selbstbewusstsein der Menschen, indem er sie  in die Pflicht nahm, ihre Zukunft zu gestalten. Er war aber auch der Störenfried, ein erbitterter Gegner der Atombewaffnung nach den Erfahrungen von Hiroshima und Nagasaki und stellte schon damals der friedlichen Nutzung der Atomenergie kein gutes Zeugnis aus. 

Für ihn war es wichtig, die Gegenwart zu erforschen und zu erkunden, was sich in ihr an Verhängnisvollem wie Hoffnungsvollem abzeichnet. Er sah die historisch beispiellosen Gefahren, die damals wie heute unsere gemeine Zukunft bedrohen und engagierte sich aktiv um die Menschen zu informieren und zu überzeugen. Für ihn war die Zukunft nicht schon vorausgezeichnet oder gar vorbestimmt, sondern offen. Kein

Experte kann „die Zukunft“ mit Hilfe von Computerberechnungen voraussagen, aber wir können sie in Zukunftswerkstätten gemeinsam erbauen, war sein Credo.

Betrachten wir z.B. Trendpiloten-Kongress und andere Initativen als eine solche Zukunftswerkstätte, wo wir uns weniger damit beschäftigen die Zukunft vorauszusehen, sondern sie zu ermöglichen. Greifen wir seine Ideen auf, die Ideen eines Berliners.

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