Feldphysik – der neue Lösungspartner für Unternehmen

Feldphysik – der neue Lösungspartner für Unternehmen

Corona dominiert schon wieder bzw. noch immer so gut wie alle Bereiche unseres Lebens, inklusive der Wirtschaft.

Corona wirkt, aber Corona wirkt nicht allein!!!

Und genau das bestärkt mich noch mehr, wie ich schon in meinem letzten Artikel Auf zu neuen Galaxien und verborgenen Lösungen anmerkte, meine Aktivitäten konzentriert auf 3 + 1 Themen bzw. Herausforderungen auszurichten – insbesondere auf Lösungsansätze der neuen Dimension.

Der Kampf mit sichtbaren und unsichtbaren Herausforderungen …

und den damit verbundenen sichtbaren und unsichtbaren Folgen hängt wie ein Damokles-Schwert über jedem Unternehmen –

  • sei es im Umgang mit Covid-19, und den höchst verstrickten Wirkungen in alle Lebensbereiche hinein, …

  • im Digitalisierungsprozess, und den damit verbundenen weitreichenden Folgen, …

  • im Streben der Wirtschaft nach Wachstum, um den Wohlstand, den wir uns erarbeitet haben auch weiterhin noch sicher zu stellen, aber gleichzeitig damit mehr denn je Probleme forcieren wie Ressourcenverknappung, Migration, die Klimaproblematik, Feinstaubbelastung, Elektrosmog, …, was wiederum jeweils verstrickt rückwirkend negativ auf die Gesellschaft, Umwelt, die Gesundheit, die Wirtschaft wirkt.

Diese 3 Punkte, jeder für sich stehend, sprengen bereits den Rahmen von dem, was man als Unternehmen, und noch viel mehr als einzelnes Individuum, zu erfassen fähig scheint bzw. erfassen will – womit wir gleich beim Hauptproblem unserer Zeit wären, was Marc Andreessen, US-amerikanischer Softwareentwickler, Unternehmer, Investor, so ansprechend formuliert:

Das aktuell globale Problem ist nach Meinung von Andreessen, das Versagen der Vorstellungskraft und der damit verbundenen unterlassenen Handlungen in der Vergangenheit.[1]

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An Lösungsstrategien mangelt es nicht. Der Haken ist, dass die meisten Lösungsstrategien versuchen die Probleme zu reduzieren, anstatt die Probleme umfassend komplex zu denken – mit der Folge: Wir alle, Unternehmen und Gesellschaft, sitzen in einem Kabinett der Konsequenzen und wissen nicht mehr, wo wir ansetzen sollen, um die ineinander verschränkten Herausforderungen gelöst zu bekommen.

Das Kabinett der Konsequenzen

Unser Problem bzw. das Problem im Umgang unserer komplexen Herausforderungen sind neben der fehlenden Vorstellungskraft und der Reduzierung der Komplexität, die vielen sich gegenseitig vorgeworfenen Vorurteile – für manche sogar als Verschwörungstheorien abgetan. Mit einer solchen Haltung, einer Silo-Mentalität, blockieren wir unsere Vorstellungskraft, übersehen die weitreichenden komplexen Verflechtungen und Beeinflussungen der unterschiedlichen Ebenen, und ebenso das große Feld an Lösungspotentialen auf anderer Ebene.

Das hat bereits Albert Einstein gewusst und meinte, dass die Probleme nicht mit der gleichen Denkweise gelöst werden können, auf der bzw. wodurch die Probleme entstehen. Aber genau das versuchen wir. Verliebt in die eigene Expertise und das eigene Feld, suchen wir die Lösungen nur dort und akzeptieren nur Lösungsansätze aus den eigenen Reihen. Alles andere, was aus anderen Bereichen, anderen Feldern kommt, negieren wir. Gleichzeitig merken wir jedoch auch, wundern uns sogar, dass die Probleme nicht weniger sondern sogar mehr werden, obwohl wir doch scheinbar schon so viel Kluges tun?!

Doch es bringt nichts, die Problemfixierung auf einer bestimmten Ebene, und die damit verbundene Fehlsichtigkeit, uns gegenseitig vorzuwerfen. Komplexität reduzieren, sprich auf bestimmte Standpunkte zu fixieren, mögliche Zusammenhänge einfach unter den Tisch fallen lassen oder negieren, je nach Ansicht und Perspektive, bringt uns aktuell keinen Schritt mehr weiter.

Kurzer Rede langer Sinn – ich möchte Euch anhand eines Beispiels zeigen, was ich in Bezug auf den eingegrenzten Blick im Umgang mit der Komplexität von Problemfeldern meine. Die Zeit ist meinem Empfinden nach reif bzw. die Dringlichkeit ist spürbar, Komplexität nicht mehr länger zu reduzieren, sondern vielseitig und vielfältig zu erschließen.[2]

Diesel betriebene Fahrzeuge haben den schwarzen Peter gezogen

Was die Umweltproblematik betrifft, sucht man einzelne schwarzen Schafe heraus und hofft, wenn man diese eliminiert, dann ist das Problem gelöst. Das wäre schön, doch es beginnt schon mit der Problematik, dass die Zahl der schwarzen Schafe deutlich höher ist und kaum in den Griff zu bringen ist – ähnlich wie die Ausbreitung von Covid-19.

Aber selbst das ist noch nicht weit genug gedacht, weil einerseits viele schwarze Schafe sich selbst niemals als solches bezeichnen würden, und gleichzeitig sich die vielen Schafe, ob schwarz oder weiß, sich selbst als richtig agierend bestärken und die anderen Schafe als fehlgeleitet ansieht. Man agiert scheinbar mit guten Gewissen, aber weiß vielleicht gar nicht, dass man aufgrund der einseitigen Betrachtung Probleme selten wirklich zu lösen im Stande ist.

Anhand dem heißt diskutierten Thema Luftverschmutzung, möchte ich aufzeigen, wie schonungslos komplex die Herausforderungen auf uns wirken – in Schwarz wie auch Weiß und allen dazwischen liegenden möglichen Schattierungen:

Beginnen möchte ich mit der Definition der Problempunkte der Luftverschmutzung, wo sich bereits so manche Geister scheiden, die eine Seite meint, es sei weniger schlimm und man sei nicht Schuld daran, die andere Seite spricht davon, es sei viel schlimmer und man müsse sich verantwortlich zeigen … Randbemerkung dazu: Was Elektrosmog und 5G betrifft lässt sich dieses Spiel der gegenseitigen Vorwürfe, ob was schlecht oder gut oder sonst was ist, bereits deutlich aufschaukelnd, sich gegenseitig blamend beobachten. Anstatt gemeinsam heikle Punkte ehrlich und ehrenwert zu diskutieren und zu lösen, verhärten sich die Fronten noch viel mehr, Innovationen werden dadurch gar nicht oder nur einseitig und damit unzureichend angestrebt.

Versuchen wir nun gemeinsam anhand der Thematik Luftverschmutzung, uns der komplexen Wirkung und der komplexen ineinander verwobenen gegenseitigen Beeinflussungen und Folgen bewusst zu werden.

Wenn Du glaubst, das betrifft Dich nicht, weil Du und Dein Unternehmen alles tut, um die Umweltprobleme in den Griff zu bekommen, dann darf ich kurz fragen, wann Du die letzte Störfeldanalyse in Deinem Büro bzw. daheim im Home Office durchgeführt hast, und welche Ergebnisse Du bekommen hast?!

Starten wir jetzt simpel nur mit 3 Aspekten, die in Zusammenhang mit Luft und Klima oft angeführt werden. Mag sein, dass jetzt viele von Euch meinen, das geht doch viel zu weit, dass sprengt hier und jetzt den Rahmen. Das mag sein, aber ich fürchte, um genau das geht es in der Erfassung von Komplexität, um die Folgen auf für einen selbst erfassen zu können, die sonst oftmals nicht offensichtlich werden. Also gehen wir gemeinsam auf 3 Aspekte in Verbindung mit Luftverschmutzung durch:

Stickoxide [3]

Stickoxiden sind die Abkürzung für Stickstoffoxide. Es handelt sich dabei um zwei gasförmige Verbindungen, die NOX genannt werden. Stickstoffoxide kommen in der Natur so gut wie nicht vor. Sie bilden sich, wenn fossile Brennstoffe, wie etwa Kohle, Erdöl oder Gas, verbrannt werden, u.a. auch in Automotoren. Stickstoffoxide sind ein Teil der Feinstaubbelastung.

Feinstaub [4]

Feinstaub selbst besteht aus zahllosen festen und flüssigen Partikeln in der Luft, einerseits entstehend durch Aufwirbelungen durch Bodenerosion oder Bauarbeiten, ebenso durch Ruß, Reifen- und Bremsabrieb, Pollen, Sandkörnchen oder Glasstaub, …. Kurze Zusatzbemerkung: Reifen- und Bremsabrieb wird meist in Verbindung mit Schadstoffbelastungen von Autos nicht explizit erwähnt, weil der Hauptfokus auf die CO2-Problematik verschoben wird. Aber der Reifen- Brems- und auch Straßenbelagsabrieb hinterlässt deutlich Spuren in der Luft.[5] So gesehen hilft auch das E-Auto nicht wirklich weiter, mag vielleicht das CO2 reduzieren, aber andere Feinstaubprobleme bleiben nach wie vor erhalten.[6]

Die Landwirtschaft produziert ebenfalls Feinstaub, u.a. Masttierfarmen in leider oft unbekannter Weise – ein Grund, warum in den Niederlanden die Feinstaubbelastung so hoch ist, und man nicht mehr ausschließen kann, dass schwere Covid-Erkrankungsverläufe wegen der hohen Feinstaubbelastung mit verursacht werden.[7]

Selbst in Innenräumen produzieren wir Feinstaub, u.a. durch das Heizen, durch Staubsaugen, durch künstliche Materialien, und nicht zu vergessen durch die Nutzung von Kopiergeräten, Fax und Laser-Druckern. Nur ein Fallbeispiel von vielen: PathologInnen in Essen fanden bereits 2010 Kohlenstoff-Nanopartikel in der Bauchhöhle einer Bankangestellten, die unter Bauchbeschwerden litt und drei Jahre neben einem Laserdrucker mit kohlenstoffhaltigem Toner gearbeitet hatte (Quelle: THEEGARTEN et al. 2010).[8]

Ebenso wird beim Rauchen Feinstaub frei gesetzt: Italienische ForscherInnen des Krebsinstituts in Mailand haben berechnet, dass der Rauch einer einzigen Zigarette ebenso viel Feinstaub freisetzt, wie ein alter laufender Dieselmotor in eineinhalb Stunden.[9]

Und wie man nur noch schwer von der Hand zu weisen kann, Feinstaub ist gesundheitsgefährdend, schädigt die Atemwege des Menschen, ist ein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes, und beeinflusst aktuell möglicherweise sogar den Krankheitsverlauf von Covid-19 Infizierten, wie einige Studien schon belegen?![10]

Laut Umweltbundesamt sterben in Deutschland jährlich rund 45.000 Menschen an den Folgen von zu hoher Feinstaubbelastung – wozu noch anzumerken ist, dass die Feinstaubproblematik in Verbindung mit Elektrosmog zusätzlich negativ belastend wirkt durch eine gestörte Ionisierung in der Luft. Bereits 1971 hat man statistisch die Wirkung der Negativ-Luftionen auf Krankenstände ermittelt mit dem Ergebnis, dass zwischen Räumen mit Negativ-Luft und solchen mit normaler Luft ein signifikanter Unterschied lag. In Räumen, wo das Elektro-Negativ-Klima fehlte, gab es 92% mehr Abwesenheit wegen Grippe.[11]

Wenn man heute in Büros, aber eben auch in Wohnräumen die Luft messen würde in Verbindung mit Feinstaub und Ionisierungsgrad, würde man vielleicht öfter als vermutet erschreckende Ergebnisse halten. Doch wer misst schon die Luft in Büros, insbesondere in Wohnräumen?! Wer weiß, was dann zu Tage treten würde … – möglicherweise besorgniserregende Zahlen wie beim Hochfahren der Covid-Tests?!

CO2

Und dann haben wir noch das CO2-Problem, Kohlendioxid, welches bei der Verbrennung organischer Stoffe entsteht, im Menschen selbst wie auch durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Darüber hinaus stoßen Benzinmotoren im Durchschnitt 129 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Dieselmotoren liegen etwa gleichauf. Bei diesen sind es 128 Gramm.[12] Im Gegensatz zu NOX ist CO2 eigentlich ein natürlicher Bestandteil der Luft und ein relativ ungiftiges Gas.

In zu hoher Konzentration behindert es jedoch im Körper der Menschen die Sauerstoffaufnahme und kann beispielsweise zu Schwindel und Kopfschmerzen führen. In Bezug auf unsere Umwelt wirkt ein Zuviel an CO2 ebenfalls schädlich, bildet in der Erdatmosphäre die „Treibhausglocke“ und verhindert, dass die Sonnenwärme entweicht und verändert schlussendlich somit das Klima auf unserer Erde – mit Folgen, die wir uns äußerst schwer vorstellen können bzw. wollen.

Selbst eine so kurze Ausführung wie diese über die 3 Problemfelder der Luft müsste schon den einen oder anderen unter Euch aufhorchen lassen, dass wir die Probleme möglicherweise doch zu leicht und zu einseitig betrachten, sprich in die Komplexitätsfalle tappen, indem wir die Komplexität zu reduzieren versuchen und damit die Lösungen zu eng dimensioniert angehen.

RESÜMEE

Die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf die Gesundheit sind so enorm und betreffen die Bevölkerung weltweit, und deshalb spricht Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie von einer Luftverschmutzungs-Pandemie.[13] Und eine Pandemie hat Folgen, nicht nur als Mensch, für einzelne Individuen, sondern auch global für Unternehmen – die Covid-19-Pandemie mag dahingehend einen Vorgeschmack geben.[14]

ExpertInnen fürchten sogar, dass sich die hohe Luftverschmutzung der vergangenen Jahre deutlich rächt und viele Menschen anfälliger für Krankheiten werden lässt – möglicherweise sogar aktuell für schwere Covid-19-Verläufe?! Darauf deutet nicht nur die aktuelle geowissenschaftliche Studie aus Halle hin, sondern auch bei dem ersten Sars-Coronavirus 2003 war die Sterblichkeit in Regionen mit hoher Luftverschmutzung höher.[15]

Und steigt die Feinstaubbelastung noch mehr, haben wir unweigerlich gesundheitliche Probleme, erhöhte Krankenstände, mehr Kosten im Gesundheitssystem, mehr Kosten in den Unternehmen. Arbeitsmediziner müssten doch großflächig Alarm schlagen. Das schlimme aktuell ist, dass das Home-Office auch keinen Schutz bietet, weil die Feinstaubbelastung und der Elektrosmog in den eigenen 4 Wänden viel höher ist als man glauben würde, sogar Grenzwerte überschreitet [16] – nicht, dass Bürogebäude dahingehend besser wären, aber leider sind die vertrauten 4-Wände eben auch kein Feinstaub- und Elektrosmog-Schutz.

Und was die Folgen von zu viel CO2 in der Luft sind, das können wir uns erst Recht nicht vorstellen, und überlassen das einfach wie es scheint dem Schicksal?!

Vielleicht fragst Du Dich jedoch noch deutlicher als zuvor, was diese intensive Auseinandersetzung mit Luftverschmutzung mit Dir und Deinem Unternehmen zu tun hat – insbesondere weil Du sehr genau auf die angeführten Problempunkte achtest, u.a …

  • Dein Unternehmen mag bemüht sein, die Luftverschmutzung, die Feinstaubemissionen, den Elektrosmog zumindest in den Büroräumen und Produktionsstätten bestmöglich zu reduzieren. Ob das jedoch reicht, kann oft nur eine Störfeldanalyse zeigen, was jedoch vielleicht einige noch nicht gemacht haben, weil es scheinbar nicht nötig scheint.

  • In Bezug auf die Umweltbelastung Verkehr kann sich Dein Unternehmen rühmen, Dienstreisen per Auto oder Flug stark heruntergefahren zu haben, und damit in Bezug auf das heiße Thema CO2-Reduzierung einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten. Die Digitalisierung macht das möglich. Home Office wird zum Arbeitsplatz der Zukunft – reduziert den Straßenverkehr, reduziert Dienstreisen, reduziert die Energieaufwendungen von großen Büroflächen – mit Folgen, die wir jedoch nicht abschätzen, weder was die Stadtentwicklungen betrifft, noch die psycho-soziale Gesundheit, geschweige denn die arbeitstechnisch fragwürdig gesunde Umgebung in den eigenen 4 Wänden?!

  • Gleichzeitig darf man in Verbindung mit der Digitalisierung auch nicht den damit verbunden Aufwand außer Acht lassen. Digitalisierung verlangt eine extra Portion Energie. Schätzungen zufolge werden Data Center bis zum Jahr 2025 bis zu einem Fünftel des globalen Stromverbrauchs ausmachen.[17] Den Rechenzentren ist dabei egal, von wo aus man arbeitet – vom Büro, Home Office oder dem Café an der Ecke. Den Rechenzentren ist es auch egal, von wo die Energie kommt, wie der Energiebedarf sichergestellt ist – ökologisch vertretbar oder umweltproblematisch …

Ich hoffe, es ist anhand nur dieser 3 angeführten Punkte ersichtlich, dass Unternehmen im Umgang mit den Umweltherausforderungen höchst komplex verstrickt agieren sollten. Kein Unternehmen kann sich mehr aus den komplexen Beeinflussungen herausnehmen, u.a. …

  • weil es regierungspolitisch Normen geben wird, um beispielsweise den immens ansteigenden Energieverbrauch durch die Digitalisierung umweltverträglich in den Griff zu bekommen.

  • Es könnten bald auch schon Gesetze fixiert werden, die Unternehmen schneller als gedacht zwingen, die Feinstaubbelastung und auch den Elektrosmog, daheim im Home Office und/oder in Produktionshallen, zu reduzieren, weil das Gesundheitssystem überfordert ist – weil sowohl der Feinstaub wie auch Elektrosmog zu erhöhten Krankheitsrisiken führt, zur globalen Pandemie ausufern könnte, wie Lelieveld befürchtet.

  • Und es wird deutlich Druck gemacht, die CO2-Reduzierung zu gewährleisten, die Klimaerwärmung zu reduzieren und Unternehmen die Verantwortung zu übertragen, Unternehmen durch Strafzahlungen dahingehend zu zwingen mehr zu tun. Manche Unternehmen werden jedoch eher bereit sein, Strafzahlungen in Kauf zu nehmen, andere werden sich vielleicht die Mühe machen, in innovative nachhaltige Lösungen zu investieren.

Wie dem auch sei, die Herausforderungen unserer Zeit sind höchst komplex, und manche Unternehmen versuchen das noch auszublenden und meinen, es wird schon irgendwie weitergehen, zahlen wir halt demnächst Umweltstrafen, ist geringer als in neue Lösungen zu investieren, abgesehen davon wird es schon nicht so dramatisch werden …

Und genau an diesem Punkt, meiner Meinung nach mehr ein Verzweiflungspunkt, möchte ich ansetzen – jedoch weder zu verharmlosen noch zu urteilen, sondern gedankliche Vereinfachungen in jede Richtung zu überwinden und zu kurz gegriffene, einseitige Lösungsstrategien in neue Gewässer zu überführen. Das scheint auf den ersten Blick unmöglich, aber es ist machbar und macht sogar Spaß – kaum vorstellbar, ich weiß, aber es ist so. Das erlebe ich gerade an und mit mir selbst, und bin höchst erstaunt über den Umgang mit scheinbar unüberwindbaren Gegensätzen und scheinbar unmöglichen Lösungsmöglichkeiten.

Wenn man es wagt die Unternehmen mit den Herausforderungen im Gesamten als lebenden Organismus zu betrachten – Menschen wie auch Räume, Computer, Handys, Fahrzeuge, Pflanzen, Wasser, Tiere, … als ein in ständiger gegenseitiger beeinflussender Beziehung stehendes Gefüge anzuerkennen bereit ist, dann zeigen sich auch Lösungen, die man gar nicht für möglich halten würde. Lösungen, die auf dem Prinzip der Resonanz funktionieren, Feldphysik in leibhaftiger Wirkung.

Danke für Deine Aufmerksamkeit. Ich weiß, dieser Artikel hat es in sich, ist keine leicht zu verdauende Kost. Wer bis zum Schluss gelesen hat, der muss jetzt vermutlich einmal eine Pause machen – sorry, ich weiß, ich habe heute viel verlangt! Wenn Du Fragen hast, Anmerkungen, Kritik, … kontaktiere mich umgehend, schiebe es nicht weg.

Günther

 

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Informationsquellen:

[1] https://a16z.com/2020/04/18/its-time-to-build/ Am 2020-04-21 gelesen.
[2] https://www.derstandard.at/story/2000119800574/wie-wir-uns-in-der-informationsflut-ueber-wasser-halten. Am 2020-10-14 gelesen.
[3] https://www.hr1.de/programm/wissenschaft-und-forschung/stickoxid-feinstaub-co2-wie-gefaehrlich-sind-diese-stoffe,feinstaub-co2-und-co-was-ist-was-100.html. Am 2020-10-14 gelesen.
[4] https://www.hr1.de/programm/wissenschaft-und-forschung/stickoxid-feinstaub-co2-wie-gefaehrlich-sind-diese-stoffe,feinstaub-co2-und-co-was-ist-was-100.html. Am 2020-10-14 gelesen.
[5] Braungart, Michael: Impulsvortrag zu New Business Models 2018. Auf der Suche nach einer neuen Art des Wirtschaftens. 2018-10-18. FH Salzburg. Puch/Urstein.
[6] https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/feinstaub-motoren-luftverschmutzung-reifen-abrieb-bremsen. Am 2020-10-19 gelesen.
[7] https://www.br.de/nachrichten/wissen/welche-rolle-spielt-luftverschmutzung-in-corona-pandemie,S2kQdk4. Am 2020-10-19 gelesen.
[8] https://www.presseanzeigen24.com/artikel/gesundheit-medizin/feinstaub-im-buero-die-unsichtbare-gefahr-rund-66000-menschen-sterben-jedes-jahr-durch-feinstaub-foto/67203.html. Am 2020-10-19 gelesen.
[9] https://www.hr1.de/programm/wissenschaft-und-forschung/stickoxid-feinstaub-co2-wie-gefaehrlich-sind-diese-stoffe,feinstaub-co2-und-co-was-ist-was-100.html. Am 2020-10-14 gelesen.
[10] https://science.orf.at/stories/3200595/. Am 2020-10-19 gelesen.
[11] http://www.sicherearbeit.at/cs/Satellite?blobcol=urldata&blobheadername1=content-type&blobheadername2=content-disposition&blobheadervalue1=application%2Fpdf&blobheadervalue2=inline%3B+filename%3D%22Ausgabe_6%252F2004.pdf%22&blobkey=id&blobnocache=false&blobtable=MungoBlobs&blobwhere=1342617987927&ssbinary=true&site=X04. Seite 19. Am 2020-10-19 gelesen.
[12] https://www.hr1.de/programm/wissenschaft-und-forschung/stickoxid-feinstaub-co2-wie-gefaehrlich-sind-diese-stoffe,feinstaub-co2-und-co-was-ist-was-100.html. Am 2020-10-14 gelesen.
[13] https://www.mpg.de/14551647/gesundheitsrisiko-luftverschmutzung. Am 2020-10-14 gelesen.
[14] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Beguenstigt-Feinstaub-schwere-Covid-19-Verlaeufe,coronavirus1766.html. Am 2020-10-14 gelesen.
[15] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Beguenstigt-Feinstaub-schwere-Covid-19-Verlaeufe,coronavirus1766.html. Am 2020-10-14 gelesen.
[16] https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/feinstaub-dicke-luft-im-wohnzimmer-3595300.html. Am 2020-10-15 gelesen.
[17] https://storageconsortium.de/content/content/audi-ag-vision-null-energie-campus-k%C3%BCnftig-gr%C3%BCne-rechenzentren-statt-hei%C3%9Fer-luft. Am 2020-10-15 gelesen.

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