IQ wird in der Digitalisierung durch WeQ ersetzt

IQ wird in der Digitalisierung durch WeQ ersetzt

Ausgang für diesen Artikel ist ein Blog von Claus Verfürth vom 11. Februar 2019. Darin schreibt er u.a., dass die Frage nach Erfolg und einer entsprechenden Vergütung auch eine Frage nach Wettbewerb ist. Die besten Führungskräfte sollen dabei entsprechend ihrer Leistungen vergütet, und nicht in Neiddebatten über die Unverhältnismäßigkeiten von Leistungsansprüchen im Netz zerrissen werden.[1] 

Auf den ersten Blick mag die Auseinandersetzung über Vergütung und Boni wichtig und richtig sein, aber führt meiner Meinung nach nicht weit genug – was auch Dr. Christian Kugelmeier unmissverständlich in einem Kommentar in Bezug auf den Blog von Verfürth auf den Punkt brachte:[2]

Individualisierte Zuschreibungen von Leistung und damit von Erfolg sind unterkomplex. Der Spread zwischen Managergehältern und Mitarbeitenden-Gehältern ist im Lichte eines aufgeklärten Menschenbildes und einer ernsthaften Reflexion darüber, wie in sozialen Systemen Leistung entsteht, nicht zu rechtfertigen. Die Menschen spüren das. Neid ist unbestrittener Weise eine problematische Reaktion. Besser ist eine Diskussion über Verantwortlichkeit und Beiträge eines jeden Einzelnen zum kollektiven Erfolg. Es ist Zeit fürs Denken und Handeln AM System und nicht weiter an seinen Symptomen.[3]  

Change AM System statt an Symptomen 

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Nach Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, haben solitäre Lösungskonzepte und die damit zusammenhängenden Belohnungs-/Vergütungssysteme ebenfalls ausgedient. Das Prinzip: „Nutze die individuelle Intelligenz und setze Dich durch“, scheitert in der Digitalisierung.[4]

Der Treiber der Digitalisierung, die Vernetzung, verändert die Arbeitsweise in einer so umfassenden Weise, so dass man den heißgeliebten IQ zwar weiterhin hegen und pflegen kann, aber unbedingt mit dem WeQ verbinden sollte, wenn man nicht den Anschluss verlieren will.

Das Thema Digitalisierung wird nach Weinberg von Unternehmen zwar thematisiert, sogar engagiert angegangen, aber man fokussiert sich zu oft darauf, die alten analogen Prozesse einfach nur zu digitalisieren. Weinberg nennt das die Brockhaus-Denke: Jede Abteilung steht für einen Buchstaben, für ein hierarchisches, fächerabgrenzendes Silo, welches im Digitalisierungsprozess entsprechend auf Kurs gebracht wird. Das verfehlt jedoch das, was Digitalisierung ausmacht [5] – das vernetzt-kollaborative Denken.[6]

IQ-zu-WeQ-Brücke von Weinberg

Grafik[7]

Diese Problematik, die Silo-Denkgewohnheit, hat mir in Bezug auf meinen letzten Artikel Silodenken verhindert relevante unternehmerische Innovationen, ein Leser anschaulich beschrieben. So heißt es in seinem Kommentar: Selbst in großen, nach außen scheinbar kreativeren Unternehmen ist es mit der Innovation und der WeQ-Kultur schwierig. Man bleibt lieber im eigenen Silo sitzen, macht das, was man bisher gemacht hat, anstatt disruptive Ansätze zu wagen.[8]

Digitalisierung ist, wie ich immer wieder aufs Neue proklamiere, kein rein technologisches Thema, sondern ein Umdenken im Kopf, ein Change im Mindset. Das erfordert Mut, beispielsweise wie es Bosch wagte, für 350.000 MitarbeiterInnen das Belohnungs- und Incentive-System so umzustrukturieren, dass nur noch die Team- und Company-Performance incentiviert und der Individualbonus gestrichten wird [9] – ein Schritt weg vom IQ-Wettbewerb hin zum WeQ-Denken.

Weinberg ist davon überzeugt, dass sich die Leistung aller verbessert, wenn man den Konkurrenz-Modus gegenüber Mitmenschen, MitschülerInnen und -studentInnen, MitarbeiterInnen, … hinter sich lässt und in einen offenen, konstruktiven Kollaborations-Modus wechselt: Das könnte eine Potenzialentfaltungsrevolution sein – unterstützt und angetrieben durch die Digitalisierung, sofern man diese in der tiefgreifenden Weise zu initiieren sucht.[10]

Thomas Sattelberger, der über lange Zeit als der mächtigste Personalchef in deutschen Unternehmen galt, äußert sich an anderer Stelle sehr kritisch, was die eigene Zunft und die Bereitschaft für tiefgreifende couragierte Change- und Einsichtsprozesse betrifft. So bezeichnet er Deutsche Vorstände als Autisten, die keine Botschaften aus der Gesellschaft aufnehmen [11], und viele Unternehmensverantwortliche verhalten sich wie in einem Liegestuhl auf der Titanic [12]. Sattelberger verurteilte, dass ein guter Teil der Arbeit in den Organisationen aus mittelalterlichen Turnierspielen und internem Verdrängungswettbewerb bestehe. Als Manager ist man mehr damit beschäftigt, seine Achillesferse zu schützen, als große Changeprozesse couragiert in Umsetzung zu bringen.[13] 

Die folgende Gegenüberstellung soll verdeutlichen, dass der digitale Change mehr braucht als bloß den klug gemanagten Austausch von alter mit neuer Technik – sprich eine IQ-Verbesserung. Es braucht eine neue Haltung, das WeQ. Es braucht einen Brückenschlag, eine neue innere Einstellung zu der Rolle als Führungskraft, wodurch der IQ durch einen WeQ gemäß der Herausforderungen entsprechend zum Wirken kommen kann. Es braucht eine Art Bewusstseinsbrücke zwischen der alten Arbeitswelt und einem digitalisierten Arbeitsflow.[14],[15]

Brücke-IQ-zu-WeQ

Die Lektion, die es aktuell zu lernen gilt, heißt: Einsehen, dass Informations-Spillover von all jenen Menschen abhängen, die es wagen Grenzen zu überschreiten, die eine breitere Perspektive in Betracht ziehen, und vorhandenes Wissen auch in einem anderen Kontext anwenden können [16] – vom IQ-Denken in ein WeQ-Wirken wechseln. Bezogen auf Organisationen und Geschäftsprozesse bedeutet WeQ, Teamwork statt Konkurrenzgeist, Collaboration Worker statt Einzelkämpfer, lernende Organisationen statt autokratisches Management, ...[17]

Notwendige aktuelle Innovationen entstehen erst in einem vielfältigen, fachübergreifenden Netzwerk von Einzelpersonen und Organisationen. [18] Das ist nach Weinberg die Reise, auf die sich die Unternehmen derzeit machen sollten, um den Anschluss nicht zu verpassen. Anschluss heißt weniger, die technischen Tools nicht früh genug installiert zu haben, sondern zu verabsäumen, die Kraft von Verbänden zu nutzen, die kreative Orte und Know-how zur Verfügung stellen, was einzelne Unternehmen sich gar nicht leisten könnten.[19]

Im Angesicht einer Workforce, die Community-orientiert heranwächst, einer Crowd, die diverse Innovationen bietet, und eines Führungsnachwuchses, der mit anderen Prinzipien die Karriereleiter in Angriff nimmt, uvm… verlieren die bisher bewährten Arbeitsstrukturen und entsprechenden Führungstools an Wirkungskraft [20] – so analysiert es auch das Zukunftsinstitut in einer Studie.[21] Die Digitalisierung und die mit der Digitalisierung verbundenen Wirkungsmöglichkeiten haben massive Rückkoppelungseffekte auf die Unternehmenskulturen. Wer sich als Unternehmen für mehr Kooperation und Kollaboration mit KundInnen, LieferantInnen, PartnerInnen, aber auch WettbewerberInnen entscheidet, muss kulturell dazulernen, einen Paradigmenwechsel im Arbeits- und Führungsverständnis andenken.

Bei Haier, größter Gerätehersteller der Welt, wurden 10.000 Managementjobs in der alten Struktur eliminiert. An deren Stelle wurde ein Netzwerk von Unternehmen aufgebaut, die von MitarbeiterInnen betrieben werden.[22]

Die neuen Formen der Zusammenarbeit, die Wirkungsweise vom WeQ, verlangt ein neues Level an Offenheit und Transparenz, fluide Organisationsformen, weniger Silodenken mehr universales Verständnis.

Kollaboration und neue Wir-Konstrukte entwickeln sich jedoch nicht nur im Austausch der Unternehmen mit dem Außen. Gerade im Inneren von Unternehmen formen sich zunehmend vielfältige neue, zum Teil temporäre bis kurzlebige Kollektive – ganz im Sinne des Treibers der Digitalisierung, der Vernetzung.[23] Die Begriffswolke vom WeQ Institute identifiziert rund 200 Phänomene, die als Beispiel für den derzeit stattfindenden grundlegenden Paradigmenwechsel vom IQ zum WeQ an Relevanz gewinnen:[24]

WeQ-Wolke

Für Thomas Malone, Professor an der Sloan School of Management des MIT, steht ebenfalls fest, dass sich Unternehmen in anderer Weise als bisher auf die neuen Trends einstellen müssen. Die Macht und Kontrolle sollte viel breiter gestreut werden, als das heute der Fall ist. Anzeichen für diese Entwicklung sieht er vorerst nur in kleinen Unternehmen der IT-Branche, denn dort seien vom Kollektiv gewählte Chefs und Mitarbeiter, die ihr Gehalt und ihren Urlaub selbst bestimmen, schon heute Realität.[25] Als weiteres, sich in neuen Arbeitsweisen ausprobierendes Unternehmen kann VORSPRUNGatwork genannt werden. So gab es dort beispielsweise vor einem Jahr die erste demokratische Wahl einer erweiterten Geschäftsführung, an der sich jede/r VORSPRINGER mit 3 Stimmen beteiligen durfte.[26]

Fazit

Der große Treiber der vergangenen Jahrzehnte war der Individualismus, und jetzt scheint das Pendel in eine andere Richtung zu gehen. Das heißt nicht, dass die individuelle Art zu leben und zu arbeiten obsolet wird – im Gegenteil. Jedoch aufgrund der Möglichkeiten der Digitalisierung kann Individualität und Community in neuer Form miteinander zum Wirken gebracht werden [27] – muss es sogar, um die explosionsartige Erhöhung der Komplexität durch die Digitalisierung, durch die Welt des Internet of Everything und der künstlichen Intelligenz erfolgsversprechend managen zu können.[28]

So spricht auch die als altehrwürdig angesehene Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) vom Erfolgskonzept durch das Denken im Wir, vom Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten im Unternehmen von morgen.[29] Dafür braucht es drei Schlüsselkompetenzen:[30]

Dabei steht jedoch nach Peter Spiegel, Autor von „WeQ more than IQ“, weniger die Wissensvermittlung im Vordergrund, sondern viel mehr die Vermittlung von Gestaltungskompetenzen, welche die persönlichen Werte und Eigeninitiative ins Zentrum des Lernprozesses stellen und zu Reflexionsfähigkeit, Kooperation und Achtsamkeit ermutigen.[31] Es geht um die einfach scheinende, aber meist unglaublich schwierige Erkenntnis, dass das eigene Verhalten immer Einfluss auf das Gesamtsystem hat und unvorstellbar große Kreise zieht – im Positiven wie im Negativen. Es geht um den Mut, die persönlichen Interessen ehrlich und tiefgründig zu reflektieren, das IQ dem WeQ zu öffnen. Dafür gilt es, sich für 2 Fragenkomplexe im Denken zu öffnen:[32]

  1. Welche geistigen Voraussetzungen benötigt ein WeQ Management?

  2. Was vernebelt den Blick für ein WeQ-Wirken im Management?

Um diese Fragen beantworten zu können, braucht es einen erweiterten, universaleren Blick auf das was man tut. Hier genügt kein Fach-Know-how. Hier sind ehrliche Reflexion und soziale Skills gefragt.[33]

WeQ-Skills

Mag sein, dass Sie jetzt meinen, Sie wirken ohnehin schon die ganze Zeit im Sinne vom WeQ. Dieser Artikel bringt Ihnen nichts Neues an Kenntnissen. Das mag stimmen. Doch aus meiner Fachkenntnis und langjährigen Beobachtung und persönlichen Achtsamkeitspraxis heraus kann ich sagen, dass der IQ-Denk-Modus sehr stark ist. Die Gewohnheiten im Denken und Handeln sind weitaus schwieriger zu transformieren, als man meinen würde. Hinzu kommen noch die Verführungsmechanismen der Macht, deren Wirkungskraft reizvoll ist. Darüber hinaus kommt erschwerend hinzu, dass sobald man es irgendwann doch versucht Gewohnheiten und Annehmlichkeiten zu hinterfragen und neue Wege gehen zu wollen, damit gleich Stress und Angst ausgelöst wird – und schon sucht man wieder das Vertraute, die Komfortzone.

Resultierend zu diesem Artikel passt es, erneut die eindringliche Aufforderung von Gunter Dueck heranzuziehen, in die professionelle und persönliche Entwicklung mehr Energie zu stecken.[34]

Ihr Günther Wagner

 

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Literaturquellen:

[1] https://www.linkedin.com/pulse/erfolg-im-zeitalter-der-neiddebatten-wie-topmanager-mit-verfürth/. Am 2019-02-19 gelesen.
[2] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6500761941160525824/. Am 2019-02-19 gelesen.
[3] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6500761941160525824/. Am 2019-02-19 gelesen.
[4] https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-iq-zum-weq-prof-weinberg-warum-denken-teams-zeitgemaesser-und-sind-erfolgreicher/. Am 2019-02-19 gelesen.
[5] https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-iq-zum-weq-prof-weinberg-warum-denken-teams-zeitgemaesser-und-sind-erfolgreicher/. Am 2019-02-19 gelesen.
[6] http://weq.foundation/weq-modus/. Am 2019-02-19 gelesen.
[7] http://weq.foundation/weq-modus/. Am 2019-02-19 gelesen.
[8] Anonymisierter, persönlich an mich gerichteter Kommentar zu dem Artikel: „Silodenken verhindert relevante unternehmerische Innovationen.“
[9] https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-iq-zum-weq-prof-weinberg-warum-denken-teams-zeitgemaesser-und-sind-erfolgreicher/. Am 2019-02-19 gelesen.
[10] http://weq.foundation/weq-megatrend/. Am 2019-02-19 gelesen.
[11] https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2014/werbung/der-getaktete-mensch. Am 2018-02-20 gelesen.
[12] http://teambenedikt.de/?p=832. Am 2018-02-20 gelesen.
[13] https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2014/werbung/der-getaktete-mensch. Am 2018-02-20 gelesen.
[14] https://doubleyuu.com/blog/2015/05/20/digital-leadership/
[15] https://blog.anneschueller.de/digitalisierung-ohne-ende-und-wo-bleiben-die-mitarbeiter/.
[16] www.scenariomagazine.com/the-neo-generalist/. Am 2019-02-12 gelesen.
[17] https://www.ser.at/unternehmen/ecmeffect/beitrag/vom-iq-zum-weq-212.html. Am 2019-02-19 gelesen.
[18] https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-iq-zum-weq-prof-weinberg-warum-denken-teams-zeitgemaesser-und-sind-erfolgreicher/. Am 2019-02-19 gelesen.
[19] https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-iq-zum-weq-prof-weinberg-warum-denken-teams-zeitgemaesser-und-sind-erfolgreicher/. Am 2019-02-19 gelesen.
[20] https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Die_Neue_Wir-Kultur-Leseprobe__1_.pdf. Am 2019-02-19 gelesen.
[21] https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Die_Neue_Wir-Kultur-Leseprobe__1_.pdf. Am 2019-02-19 gelesen.
[22] https://www.carmenfrantzkovacs.com/inspiration-for-leaders/rendanheyi_-weist-china-den-weg-zur-organisation-der-zukunft. Am 2018-12-04 gelesen.
[23] https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Die_Neue_Wir-Kultur-Leseprobe__1_.pdf. Am 2019-02-19 gelesen.
[24] http://weq.foundation/weq-megatrend/. Am 2019-02-19 gelesen.
[25] https://derstandard.at/2000012875282/Warum-das-Wir-Gefuehl-die-Wirtschaft-treibt. Am 2019-02-19 gelesen.
[26] https://vorsprungat.work/blog/vorsprung-hat-gewaehlt.html. Am 2019-02-19 gelesen.
[27] https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Die_Neue_Wir-Kultur-Leseprobe__1_.pdf. Am 2019-02-19 gelesen.
[28] http://weq.foundation/weq-kurve/. Am 2019-02-19 gelesen.
[29] https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Die_Neue_Wir-Kultur-Leseprobe__1_.pdf. Am 2019-02-19 gelesen.
[30] http://weq.foundation/weq-kurve/. Am 2019-02-19 gelesen.
[31] https://www.umweltbildung.at/nachrichten/langtexte/archiv/buch-weq-more-than-iq-abschied-von-der-ich-kultur.html. Am 2019-02-19 gelesen.
[32] www.ilwis-hr.com/news-detail/article/Buchtipp-die-stille-revolution/. Am 2018-02-20 gelesen.
[33] http://weq.foundation/weq-skills/. Am 2019-02-19 gelesen.
[34] http://archiv.omnisophie.com/downloads/10.1007_s00287-011-0581-4.pdf. Am 2017-08-01 gelesen.

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