Aschermittwoch der Wirtschaft

Aschermittwoch der Wirtschaft

Der politische Aschermittwoch wird medienwirksam inszeniert. In manchen Kreisen ist auch der Aschermittwoch der Künstler bekannt. Und der Aschermittwoch der Kabarettisten gewinnt ebenfalls an Bedeutung, als Gegenprogramm zum politischen Aschermittwoch.[1]

Aus irgendeinem Grund scheint dieser Tag eine Symbolkraft zu haben, obgleich dieser nicht explizit als Feiertag angeführt wird.Wie jeder weiß, ist der Aschermittwoch ursprünglich ein religiös ambitionierter Tag. Trotz Säkularisierung hat dieser Tag – das Ende der Narrenzeit und der Beginn der Fastenzeit – noch immer eine starke Symbolkraft, der in abgewandelten Formen die Aufmerksamkeit erregt.

Bitte jetzt keine Beweihräucherung!

Der Aschermittwoch ist eine private Angelegenheit, das hat keinen Platz im Job und schon gar nicht im Unternehmen!

So werden vielleicht einige von Ihnen nun denken. So habe ich auch lange gedacht. Aber jedes Jahr werde ich aufs Neue mit dem Aschermittwoch konfrontiert. Dieser Tag ist einfach noch immer präsent, und so kam ich zu dem Entschluss, dass ich mir diesen Aschermittwoch einmal genauer ansehe. Vielleicht finde ich etwas, was ich persönlich wie auch beruflich in positiver Weise nutzen kann.

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Wenn Sie sich davon jetzt ebenfalls angesprochen fühlen, dann lade ich Sie dazu ein, mit mir gemeinsam dem Aschermittwoch und seinen Intentionen offen entgegenzutreten.

  • Was steckt dahinter?

  • Könnte die Wirtschaft aus einem Aschermittwoch auch etwas profitieren?

Ursprünglich war und ist der Aschermittwoch der Tag, an dem die Gläubigen von einem Priester mit Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet bekommen – als Symbol der Buße und Sterblichkeit. Die Asche steht für das Bewusstsein der Endlichkeit allen Lebens, und der Aktivierung der persönlichen Fehlerreflexion. Aus dieser Einsicht heraus kann in Folge wieder neues Leben entstehen.[2]

So gesehen ist dieser Tag, und die damit zusammenhängende Fastenzeit, doch eine spannende Möglichkeit, das eigenen Leben und Handeln etwas genauer zu betrachten, Fehler einzugestehen und daraus zu lernen, um es in der Zukunft besser zu machen.

 

Die zwei Seiten einer Medaille

Die Narrenzeit mit dem Überschreiten von Grenzen brauchen wir genauso wie auch das Innehalten und prüfen, ob das was wir machen uns selbst und auch anderen guttut – beruflich wie auch privat. In der Narrenzeit sind wir angeheitert und vieles verschwimmt im Rausch. Das fördert die Kreativität und den Mut, anderes und neues zu wagen. Auf längere Sicht ist das für den Organismus jedoch sehr anstrengend und erschöpfend.

Wir können nicht auf Dauer im Rausch leben. Es braucht auch Zeiten der Erholung und Besinnung. Vermutlich weiß jeder von Ihnen, dass man sich mit einem Rausch mächtig und unwiderstehlich fühlt, doch die Ernüchterung und die entsprechenden Nebenwirkungen folgen – oft sehr zeitversetzt, aber irgendwann gibt es einen Bruch. Einige Studien belegen sehr deutlich, dass die Art und Weise wie aktuell in der Wirtschaft agiert und gearbeitet wird, die Fehlzeiten am Arbeitsplatz eindeutig erhöht.[3] Die Ausbeutung und Erschöpfung der Menschen und unserer Umwelt lässt sich nicht mehr so leicht verheimlichen und ausklammern.

Die Ausbeutung und Erschöpfung der Menschen und unserer Umwelt lässt sich nicht mehr so leicht verheimlichen und ausklammern.

Eine Studie im Auftrag der Stratix Gruppe zeigt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von allen Unternehmen aus Japan und Europa, unabhängig von ihrer Größe, nur 12,5 Jahre beträgt. Das Erschreckende: Die Lebenszeit der Unternehmen reduziert sich noch weiter.[4] Das böse Erwachen erfolgt, unweigerlich. Doch dann tut man so, als ob das nicht vorhersehbar war, man nichts dafürkönne anstatt einzugestehen, dass man vielleicht doch einen Fehler gemacht, und zu berauscht und egozentrisch die Sache betrachtet hat. Die Wirtschaft scheint im Rausch festzustecken, vielleicht sogar süchtig zu sein, und die Zeiten der Besinnung und die Todesfälle als nicht Existent betrachten zu wollen.

So gesehen ist der Anstoß vom Aschermittwoch ein guter Tipp, wieder einmal innezuhalten, auszuruhen und zu prüfen, ob das was man in Rauschzeiten so tut auf Dauer auch gesund ist.

Nichts auf dieser Welt währt ewig, das sollten wir uns hie und da ins Bewusstsein rufen. Wir alle sind sterblich, die Welt in der wir leben ist endlich. Im Angesicht des Todes würden wir vermutlich einiges anders sehen als in unseren Rauschzeiten. Ich will niemanden zu nahetreten und den Tod als Ratgeber glorifizieren. Der Tod gehört aber zum Leben, und so gesehen auch zur Wirtschaft. Doch wir tun noch immer so, als ob die Wirtschaft ein grenzenloses, ewig lebendes Wunderwerk ist. In der Fastenzeit, mit dem Start am Aschermittwoch, geht es deshalb um weit mehr als bloß um den Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel. Das ist sicher jedem von Ihnen klar.

Unsere Sicht auf das Geschehen ist immer wieder getrübt, und es braucht Zeiten der Rückbesinnung, des Fastens, um die Sicht wieder klarer werden zu lassen. Im Rausch, mit einer getrübten Optik vergessen wir, dass der Luxus und die Sicherheit in der wir beispielsweise in den mitteleuropäischen Ländern leben nicht selbstverständlich ist. Das grenzenlose Wachstum, die scheinbare Sicherheit und der damit verbundene grenzenlos ansteigende Luxus ist mehr eine Ausnahme als Norm.

  • Sind wir uns bewusst, dass wir vielleicht häufiger im Rauschzustand entscheiden, und weniger aus der Besinnung heraus?

  • Wie geht es uns, wenn wir uns ausnüchtern und nicht mehr im Rausch sind – beruflich wie auch privat?

  • Vielleicht haben wir dann einen Kater, oder spüren sogar einen Entzug?

Wenn dem so ist, dann sollte uns das zu denken geben. Dann ist der Aschermittwoch ein guter Anstoß, die eigenen Verhaltensmuster und Rauschzustände einmal etwas genauer zu betrachten – sozusagen hinter die Masken zu blicken[5],[6], möglicherweise auszunüchtern und ein gesundes Maß zu finden. Beim Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel wird leichter spürbar, ob man Schwierigkeiten bei der Entsagung hat oder nicht. Beim Verzicht auf bestimmte Handlungsweisen sieht das schon ganz anders aus. Hierfür braucht es einen etwas genaueren Blick, den wir jedoch gerne meiden und dem wir so gut es geht auch auszuweichen versuchen. Die eigene Komfortzone zu verlassen braucht Disziplin und ungewohnte Inputs.[7]

Die Narrenzeit und Fastenzeit sind ein wenig mit den zwei Seiten einer Medaille zu vergleichen. Wenn man sich nur auf eine Seite konzentriert und die andere Seite vergisst, dann führt das in eine maßlos überschätzte Einseitigkeit. Dann kippt die Münze und die zweite, nicht beachtete Seite rollt über uns hinweg und zerstört einiges unwiederbringlich. Das fatale daran ist, dass dieses Ungleichgewicht oft erst in den Zusammenbruchphasen zu spüren ist, wo ein Balancefinden kaum noch möglich ist. Und wie ich schon in meinem Beitrag „Die Lernkurve im Risikomanagement“ geschrieben habe, scheint die Einsicht und Erkenntnis aus Fehlern der Vergangenheit relativ schlecht auszufallen. In der Ernüchterungsphase bereut man zwar, aber relativ bald verfällt man wieder dem Rauschzustand. Von Kindern wünschen bzw. erwarten wir, Kekse und Spielsachen miteinander zu teilen, dass sie lernen auf etwas zu verzichten, nicht alles bekommen zu können, dass es Grenzen gibt. Und wie handeln wir Erwachsene?

Mag sein, dass ich mit dem Thema Aschermittwoch einigen zu nahetrete. Vielleicht gehören Sie zu jenen, die den Aschermittwoch wirklich achten und sehr religiös sind. Oder Sie gehören zu der Gegengruppe, die diesen Tag und die damit zusammenhängenden Rituale gar nicht hören möchten und sogar sehr kritisch betrachten. Wie dem auch sei, ich achte Ihre Vorbehalte in Bezug auf diesen Beitrag von mir. Der Aschermittwoch ist kein unbeschriebenes Blatt, und ich versuche mit einer etwas offeneren Sichtweise diesen Tag, und das darin vorhandene Potential zu betrachten – das eigene Verhalten selbstkritischer wahrzunehmen, ein wenig auszunüchtern, Fehltritte einzugestehen und Korrekturen vorzunehmen.

Auch wenn es scheinbar in Rauschzuständen leichter, beschwingter und machtvoller zu arbeiten und leben scheint, es ist auf Dauer ermüdend und der anregende Reiz braucht immer mehr Berauschung. Das rechte Maß, die Balance bringen jedoch beide Seiten, die Närrische und die Nachdenkliche zur vollen Wirkung ohne unangenehme Nebenwirkungen. So sehe ich das, so nehme ich das persönlich wahr und so beobachte ich das auch bei anderen. Und genau das bestärkt mich jetzt Ihnen zu schreiben, dass ein Aschermittwoch der Wirtschaft gesunde Umgestaltungen und Veränderungen anzuregen vermag.

Ihr Günther Wagner

 

Literaturquellen:

[1] http://www.brauchwiki.de/Aschermittwoch. Gelesen am 2017-02-25.
[2] http://www.religionen-entdecken.de/lexikon/a/aschermittwoch. Gelesen am 2017-02-27.
[3] https://blog-wagner-consulting.eu/erschoepfung/. 2012-02.
[4] http://leadership-dojo.eu/wp-content/uploads/2016/05/Digital-Leadership.pdf. 2016.
[5] https://blog-wagner-consulting.eu/das-spiel-mit-masken/. 2016-12.
[6] https://blog-wagner-consulting.eu/bewusstseinsschaerfung/. 2015-02.
[7] https://blog-wagner-consulting.eu/leading-yourself-oder-die-fuehrung-von-veraenderungsprozessen/. 2015-02.

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Die Lernkurve im Risikomanagement

Die Lernkurve im Risikomanagement

  • Waren Sie, oder Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis von der Finanzkrise vor knapp 10 Jahren persönlich betroffen – beruflich und/oder privat?

  • Wenn ja, was hatte das in Ihnen ausgelöst?

  • Hat Sie das damals veranlasst, manches in Zukunft anders zu entscheiden?

  • Wenn nein, wie sahen Sie damals das Problem? Oder haben Sie das Problem links liegen gelassen, weil Sie persönlich davon nicht betroffen waren?

Ich frage Sie so direkt, weil der US-Ökonom Jared Bernstein vor einer neuen Finanzkrise warnt. Er schreibt, dass sobald sich die Wirtschaft erholt, verblasst auch die Erinnerung an die Krise und die Risiken werden erneut unterbewertet oder gar verleugnet bis zum nächsten Crash.[1] Dann ist man wieder geschockt, reguliert von Neuem solange bis man wieder vergisst, und das Spiel geht von vorne los.

 

Die Lernkurve im Risikomanagement scheint gegen Null zu gehen

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Auch Felix Hufeld, Präsident der deutschen Finanzaufsicht BaFin und viele andere, z.B. der EZB-Präsident Mario Draghi, warnen vor der Lockerung der Regeln für die Bankenbranche, für die sich der US-Präsident Donald Trump – kaum im Amt – einsetzt.[2] Trump gehört anscheinend zu jenen, welche die Finanzkrisen und deren Auslöser vergessen, und aus den Fehlern scheinbar nicht so viel gelernt haben.

  • Geht es Ihnen auch manchmal so, dass Sie die Krisen vergessen und die Chance, aus der Krise zu lernen, nicht nachhaltig genug genutzt haben?

So ist das bei vielen – auch bei mir! Das ist nicht verwerflich, das ist menschlich. Aber es ist ebenfalls menschlich, dass wir aus Fehlern lernen können, dass wir an Krisen reifen und unser Verantwortungsbewusstsein reflektierter aktivieren könnten. Doch das bedarf einer entsprechenden inneren Haltung und Ausrichtung, an der es scheinbar ein wenig mangelt. Aber auch das ist nicht verwerflich, es fehlt an der konkreten persönlichen Auseinandersetzung. Wir nehmen uns zu wenig Zeit und Raum, selbstkritisch und wirtschaftskritisch Krisen durchzugehen. Auch an den Universitäten und Managementschmieden wird zu wenig Aufmerksamkeit einem reflektierten, selbstkritischen Handeln entgegengebracht.

 

Rufen wir uns die Finanzkrise vor knapp 10 Jahren kurz ins Gedächtnis

Betrachten wir die damalige Krise in nüchternen Zahlen, so können wir von einem wahren Massensterben sprechen. Der Finanzmarkt ist regelrecht zusammengebrochen. Viele der Player sind vom Markt verschwunden, durch Konkurrenten übernommen oder nur durch die Infusion von Steuergeldern künstlich am Leben erhalten worden. So sind weltweit viele Finanzinstitute regelrecht implodiert:

  • mindestens 117 Hedgefunds – u.a. Atticus Fund, MAT Finance (Citigroup), Bear Stearns High Grade Credit Funds, Dillon Read Capital Management (UBS)[3]

  • 387 große Hypotheken-Gesellschaften – u.a. Hypo Real Estate Bank, HBOS, Northern Rock plc, Wells Fargo – Canada, Advantage – Morgan Stanley, Bank of America – Wholesale[4]

  • 520 Banken – u.a. IKB, Lehman Brothers, HBOS PLC, Royal Bank of Scotland, Iceland’s Kaupthing Bank[5]

Die Betrachtung dieser Zahlen lässt die Schlussfolgerung zu, dass Banken allgemein nicht krisenfest waren.[6]

Und ich gehe noch einen Schritt weiter und wage einen Vergleich – nämlich, dass der Lebenszyklus vieler Banken bzw. des Bankensystems als Ganzes mit dem einer Krebszelle gemessen werden kann. Jede Zelle, jedes Lebewesen hat eine natürliche Wachstumsgrenze. Auch wir Menschen sind mit rd. 18 Jahren ausgewachsen. Nur bei Krebszellen versagt dieser biologische Schalter. In ihr sind die effizienten genetischen Steuerungsmechanismen gestört, und es entsteht eine Zelle, die nicht mehr zu wachsen aufhört. Die Krebszellen wuchern ungebremst, bis dass ihr Wirt nicht mehr lebensfähig ist.

Banken agieren ähnlich wie Krebszellen. Sie konstruieren waghalsige Finanzkonstrukte mit dem Ziel, uneingeschränkt zu wachsen und utopische Eigenkapitalrenditen zu erreichen. Kein Geschäft oder Marktbereich wurde und wird dafür ausgelassen, sei es Spekulationen auf faule Kredite, geächtete Waffen und Agrarrohstoffe oder die Manipulation des Euribor und Libor. Das Verantwortungsbewusstsein und gesunde Gleichgewicht wurde scheinbar ersetzt durch Renditeziele, die wie Krebszellen alles durchdringen wollen.

Dieser Vergleich ist überzeichnet formuliert, doch manchmal braucht es einen kräftigen Stoß, um die innere Haltung und das Verantwortungsbewusstsein auf- bzw. neu auszurichten. Niemand wird vermutlich sagen, dass er/sie eine Krebserkrankung gut findet und nichts dagegen tun möchte.

  • Stellen Sie sich vor, die Wirtschaft ist sozusagen an Krebs erkrankt. Was würden Sie als Führungskraft tun, um diese Krankheit, die Ihr Unternehmen, Ihre MitarbeiterInnen, Sie selbst und damit auch Ihre Familie gefährdet, in den Griff zu bekommen?

An diesem Punkt ist es naheliegend, das System Wirtschaft einmal zu überdenken und nach möglichen neuen Ansätzen zu suchen.

 

Ursachenforschung

Schauen wir auf die Staatsverschuldung der USA und auf die immer wieder aufkeimende EURO Krise. Wir haben eine Schuldenblase historischen Ausmaßes. Es wird der Zeitpunkt kommen, wo die Zinsen der Schuldbegleichungen durch die breite Masse der Bevölkerung nicht mehr getragen werden können. Die Schulden werden uns alle wegschwemmen. ÖkonomInnen und PolitikerInnen wissen das. Dennoch wird die Aufmerksamkeit auf Randprobleme und nicht auf die Ursachen und deren Folgen gelenkt. Das ist so, als ob man die Diagnose Krebs zu verheimlichen versucht, und die Lernkurve im Risikomanagement geht gegen Null.

Welche Aspekte in der Wirtschaft sind es, die viele dazu verleiten, die Probleme lieber zu verharmlosen, wegzuschieben oder gar zu ignorieren? Diese sind vielfältig und liegen im System begründet. Ich möchte Ihnen 4 mögliche Ursachen der Problemverkennung, Problemverdrehung und Lernresistenz aufzeigen – jene Felder, die meiner Erfahrung nach einen großen Einfluss auf die Lernbereitschaft haben:

  • Risikoillusion

Viele ExpertInnen glaubten lange, sie hätten die Kontrolle über sämtliche Abläufe in ihrem Zuständigkeitsbereich. Der Einfluss ihrer Entscheidungen und die Möglichkeit, die Dinge wieder geradezubiegen, wurde ziemlich überschätzt. „Wir haben auf unserem wichtigsten Gebiet, dem Risikomanagement, versagt. Und zwar in einem Maße, das nur schwer nachvollziehbar ist. Wir waren einer Risikoillusion erlegen. In den letzten 15 Jahren war es eine weitverbreitete Annahme, die Risiken einer Bankbilanz könne man mit derselben Genauigkeit modellieren wie naturwissenschaftliche Prozesse. Diese Übermathematisierung ist kolossal gescheitert.“ – so die Aussage von Leonhard Fischer, ehemaliges Vorstandsmitglied der Dresdner Bank.[7] Er ist davon überzeugt, dass mit einem rein deterministischen Denken und Maßregeln Wirtschaft nicht umfassend genug erfasst werden kann. Die Wirtschaft ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Regeln und technokratischen Schlussfolgerungen. Die Wirtschaft ist ein lebendes Gebilde, eingebettet in das Leben als Ganzes und damit in viele Aspekten unlogisch, emotional berührt und chaotisch.

  • Denken in kurzfristigen Intervallen

Die Anreizsysteme der Boni und ManagerInnengehälter, die meist auf enge Betrachtungszeiträume ausgerichtet waren, belohnten und beschleunigten die Kurzatmigkeit und kurzfristig ausgerichteten Entscheidungen der Investmentbanker und ManagerInnen.“ Das Prinzip der Profitmaximierung war und ist verbunden mit Kurzfristigkeit und dem Versagen der Kontroll- und Anreizmechanismen.[8] Damit wird ein vorsorgendes, verantwortungsbewusstes und nachhaltig ausgerichtetes Wirtschaften systematisch ausgeblendet. So werden jedoch auch die Folgen von Entscheidungen nicht wahrgenommen.

  • Gruppendenken

Die AkteurInnen der globalen Finanzkrise handelten keineswegs als Einzelpersonen, sondern Entscheidungen wurden häufig in Gruppen getroffen. Gruppenprozesse haben aber die Eigenheit, dass eine Mehrheit beziehungsweise der/die AnführerIn Positionen vorgibt. „Der so entstehende Gruppendruck erzwingt Konformität und unterdrückt Kritik. Gruppen tendieren dazu, sich eine eigene Wahrheit zu geben, sich für unanfechtbar zu halten und sich in einer Scheinsicherheit zu wiegen.“[9] MitläuferInnen, Ja-SagerInnen übernehmen zu wenig Verantwortung. Es mangelt an couragierten Persönlichkeiten – sowohl in den Reihen der Führungskräfte als auch bei den MitarbeiterInnen. Doch auch hier muss ich sagen, dass ist einfach nur menschlich. Wir sind so sozialisiert, dass wir versuchen bestmöglich angepasst durch das Leben und den Beruf zu gehen – mit einigen Ausnahmen. Es braucht schon Mut und ein kräftiges Rückgrat, um im Unternehmen Firmenentscheidungen kritisch zu hinterfragen.

  • Komplexitätszunahme

In allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens bricht die Komplexität fast explosionsartig über alle her. In zwei Beiträgen „Wirksam führen in Zeiten von Chaos und Komplexität“ und „Irrtümer und Komplexitätsfallen in der Führung“ habe ich in Ansätzen versucht das Thema Komplexität greifbar, weniger chaotisch und damit lösungsorientiert darzustellen.

 

Ein Blick ins Meer könnte helfen

Vielleicht hilft bei der Problemlösung bzw. Lernbereitschaft auch einmal ein offener Blick in die Natur. Diese ist immerhin das älteste System auf unserer Erde. Auf unserem Planeten leben seit Millionen von Jahren unscheinbare Tiere, die vermeintlich ungeschützt den vielen Bakterien, Viren und Pilzen ausgesetzt sind – und doch nie krank sind und viele Umweltveränderungen erfolgreich überlebt haben.

So bevölkern beispielsweise Quallen die Ozeane unseres blauen Planeten schon seit über 500 Millionen Jahren [10] – ungefähr hundertmal länger, als es überhaupt Menschen gibt. Offensichtlich müssen sie ein sehr effektives Risikomanagement besitzen. Was können wir u.a. von diesen Nesseltieren lernen und bei der Gestaltung der Finanzarchitektur anwenden?

Ich weiß, dieses Analogie ist sehr weit gegriffen. Doch ein solches kleines Gedankenexperiment sollte nicht gleich abgetan werden. Es geht vielmehr darum, in der Wirtschaft auch einmal die Natur als Lernmotivationsgehilfe und Ideengeber zu Rate zu ziehen. In manchen Gebieten der Wissenschaft und Forschung ist die Natur ohnehin großes Vorbild. Warum nicht auch einmal in der Wirtschaft? Der Blick auf die Quallen kann dazu anregen, neue Einsichten und damit auch neue Lösungen für die Wirtschaft, und nicht bloß für Wissenschaft und Forschung zu finden.

So kann die Biologie den Wirtschafstreibenden und Führungskräften zu verstehen geben, dass man sich beispielsweise weniger mit den Details der „bekannten abschätzbaren Risikogruppen“ und mehr mit den „systemischen Risiken“ beschäftigen sollte.

  • Darunter fallen die vielen Zufälligkeiten und Unvorhersehbarkeiten, die in der Natur pausenlos passieren. Erst mit dem nötigen Respekt für die „schwarzen Schwäne“ können die Folgen von systemischen Krisen besser eingesehen werden.

  • Dazu bedarf es einer deutlichen Entschlackung im Produktbereich. Alle Produkte müssten kritisch hinterfragt, und auf den Prüfstand gestellt werden.

  • Transparenz, Verständlichkeit und Nachhaltigkeit sollten ein grundlegendes Prinzip bei deren Entwicklung sein.

  • Und zur Gewährleistung der Umsetzung dieser Prinzipien bedarf es einer unabhängigen Kontrolle bzw. eines entsprechenden Ratings.

High Reliability Organizations, in denen Verluste nicht in USD oder EURO sondern in Menschenleben gemessen werden, haben die Beziehung zwischen Komplexität der Organisations- und Geschäftsform und den Risiken besser verstanden. Ob Luftfahrunternehmen, medizinische Notfallteams, Feuerwehreinheiten oder die Besatzung von Flugzeugträgern, um einige Beispiele zu nennen, sie konzentrieren sich auf die Fehler und deren möglichen Folgen. Sie erweitern ihr Wissen durch jede Krise. Die Krisen sind ihre Lernfelder und nicht ihre Feinde. Die „schwarzen Schwäne“ werden respektvoll und nachhaltig vorsorglich behandelt.[11]

So gesehen braucht es in der Wirtschaft mehr als nur die Regulierung der Märkte, um die Krisen angemessen zu meistern und aus den Krisen zu lernen.

Es braucht dafür eine menschliche Wende.
Es braucht reflektierte Einsichten, die das Herz berühren,
und damit die ganze Art zu wirtschaften und über Wirtschaft nachzudenken verändern.
[12]

Mit diesen Worten von Kai Romhardt, ehemaliger Berater bei McKinsey und Gründer des Netzwerkes Achtsame Wirtschaft, möchte ich diesen Beitrag über die Lernkurve im Risikomanagement beenden.

Ihr Günther Wagner

 

Literaturquellen:

[1] http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/regierung-lernt-nicht-aus-alten-fehlern-us-oekonom-warnt-trumps-deregulierung-loest-neue-finanzkrise-aus_id_6634801.html. Gelesen am 2017-02-21.
[2] http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bafin-warnt-usa-vor-deregulierung-der-banken-a-1120876.html. Gelesen am 2017-02-21.
[3] http://hf-implode.com/ gelesen am 2012-02-19.
[4] http://ml-implode.com/ gelesen am 2012-02-19.
[5] http://bankimplode.com/ gelesen am 2012-02-19.
[6] vgl. Stephan Leithner: Der Joker der Deutschen Bank; FTD vom 2012-03-18 http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:stephan-leithner-der-joker-der-deutschen-bank/70005019.html.
[7] vgl. Fischer, Leonhard: ehem. Vorstandsmitglied der Dresdner Bank, in: Handelsblatt vom 2009-04-06, S.2.
[8] vgl. Homburg, Prof. Christian: Präsident der Mannheim Business School für Managementweiterbildung an der Uni Mannheim, in: Spiegel Online vom 2009-03-06.
[9] Dieter Frey, Andreas Lenz: Wert(e)los: Die wahren Ursachen der Finanzkrise; in Psychologie Heute 09/2010.
[10] http://de.wikipedia.org/wiki/Qualle gelesen am 2012-02-24.
[11] vgl. Weik, Karl E./ Sutcliffe, Kathleen M.: Das Unerwartete managen; Stuttgart 2010, S.VIIff.
[12] Romhardt, Kai: Wir sind die Wirtschaft. Achtsam leben – Sinnvoll handeln. J. Kamphausen Verlag. Bielefeld 2009. S.72.

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Goethes Faust besucht die Wirtschaft

Goethes Faust besucht die Wirtschaft

Die letzten Bilder von Goethes Faust zeigen eine Riesenbaustelle – Palastbauten, gigantische Damm- und Kanalkonstruktionen. Das Meer soll trockengelegt werden, um Ackerland zu gewinnen. Ein düsteres Bild tut sich auf. So beschreibt es Michael Jaeger in seinem Buch „Global Player Faust“.[1]

Die Menschen sind zu unglaublichen Errungenschaften, aber auch Tollheiten, zu Ausschweifungen eines allgemeinen Wahnsinns wie im 20 Jhdt.[2] – ohne Namen zu nennen – fähig. Finanzkühnheiten machen ebenfalls seit vielen Jahren Furore. So beispielsweise im Cum-Ex-Skandal. Die Finanzbranche in Deutschland konnte durch Gesetzeslücken bei dubiosen Aktiendeals jahrelang ungestört die Staatskasse plündern.[3] Die VertuscherInnen, MitläuferInnen und Ja-SagerInnen geben den Ausschweifungen freien Raum zur Entfaltung, wie u.a. im Dieselskandal. Das sind nur zwei Beispiele einer langen Liste von Tollheiten, die mit aller Kraft der Beteiligten ins rechte, gute Licht gerückt werden wollen. Niemand ist schuld, jeder will doch nur das Beste für alle, …

„Das ist jetzt gar düster“, werden Sie vielleicht denken.

„So ist es bei weitem nicht“, werden Sie dagegenhalten.

Ja, mag sein und doch kann niemand leugnen,

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  • dass wir Raubbau am Planeten betreiben,

  • dass die weltweiten psychischen Erkrankungen rapide zunehmen,

  • dass Schulkinder immer häufiger Aufputschmittel in Verbindung mit Beruhigungs- und Schlaftabletten verschrieben bekommen, um mit den Anforderungen und Tollheiten mithalten zu können,

  • uvm ….

Ich schockiere Sie diesmal mit einem äußerst negativen Bild über uns Menschen, über uns Führungskräfte in der Wirtschaft und unsere Zukunft. Mag sein, dass ich etwas übertreibe. Doch ich fühle mich dazu angeregt, weil ich einer von jenen sein möchte, der die Zukunft für uns selbst und unsere Kinder positiv und lebenswert beeinflussen will.

Das heißt, ich will solche Tollheiten anregen, die Unternehmen ermutigen neue Wege zu gehen, ohne dabei die Menschen und Umwelten auszubeuten und einander in Wirtschaftskriegen die letzten Reserven aus der Tasche zu ziehen. Das mag naiv klingen, aber es ist allemal Wert sich dafür einzusetzen.

  • Wenn Sie Kinder haben, wie sehen Sie deren Zukunft?

  • Wollen Sie Ihre Kinder dahingehend erziehen, einen Ressourcen- und Ausbeutungskrieg führen zu können?

 

Wie kommt es, dass wir schon seit Menschen gedenken die Welt und gleichzeitig uns selbst immer wieder aufs Neue, in unterschiedlicher Weise ausbeuten?

Bevor ich diese Frage zu beantworten versuche, möchte ich vorweg auch kurz die große Chance anführen, von der ebenfalls Edzard Reuter, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG spricht. Es gibt Mittel, um im komplexen Tagesgeschehen nicht zu ersticken bzw. um jeden Preis siegen zu wollen. Diese Mittel heißen:

  • sich etwas Ruhe und Muße gönnen,[4]

  • und sich wieder der positiv wirksamen Potentiale des Menschseins, wie Kooperation, gegenseitige Rücksichtnahme, schlussfolgerndes empathisches Denken und Fühlen, … zu besinnen. Diesen Standpunkt teilt Reuter wie auch ich ebenso mit Alberto Alemanno, Professor für Europarecht an der HEC in Paris.

Reuter, Alemanno und ich wollen aber keine Moralapostel sein. Wir wissen, dass wir wie alle anderen auch, immer wieder in die Tretmühle der Ausschweifungen und Angepasstheiten rutschen. Das verbindet uns ebenso, wie die immer stärker werdende Ansicht und innere Haltung:

  • So weitermachen wie bisher ist nicht mehr zukunftstauglich und auch nicht Wert genug, um dafür weiterhin Zeit und Geld zu investieren.

Ich will für mich selbst sagen können, dass ich mit meiner Arbeit die Zukunft für mich und meine Kinder positiv zu gestalten und zu führen versuche. Und ich bin immer wieder aufgefordert, meine Wege und Ansichten zu reflektieren und dahingehend zu prüfen, ob ich nicht selbst auch wieder still und heimlich in einen angepassten Duckmäuser-Stil oder ebenso in einen narzisstisch dominierten „Ich-will-das-Beste-für-mich-aber-tue-so-als-ob-das nicht-so-wäre“ hineingleite.

Edzard Reuter will die positiven Seiten der Verantwortlichen in der Wirtschaft wachrufen. Er spricht von glaubhaften Vorbildern, die eine menschenwürdige Gemeinschaft zu führen im Stande sind. Diese Fähigkeit bedarf einer kompetenten Wachheit und persönlichen Reife.[5] Noch zeigt sich jedoch in den Führungsetagen, mit einigen Ausnahmen, ein Bild von Heuchelei und billiger Gaukelei [6], ausgelöst durch:

  • Ja-Sager-Mentalität und Angepasstheit

  • Narzissmus

Alberto Alemanno hält dem jedoch entgegen, dass verantwortungsvolle Führung möglich ist. Die aktuelle Situation gibt zwar sehr zu denken, doch die Gegenkräfte gewinnen an Bewusstsein und Courage.

Social-Media setzt neue Maßstäbe

Seiner Auffassung und Beobachtung nach sind die Führungskräfte der Zukunft Führungspersönlichkeiten, die 10 Persönlichkeitsmerkmale positiv in ihren Beruf einzusetzen verstehen.[7] Bevor ich diese 10 Merkmale kurz anreiße, möchte ich einen Aspekt von Alemanno explizit herausziehen, der meinem Empfinden und meiner Erfahrung nach besonders relevant ist, und die positiven Seiten erst so richtig zum Wirken bringt:

 

Ein Drittes Auge, eine Art Wächter, oder mit den Worten von Reuter: Eine kompetente Wachheit

Diese kompetente Wachheit ist eine Instanz, in sich selbst und gleichzeitig außerhalb seiner selbst, die die Gesellschaft und sich selbst vor gesellschaftlichen wie auch vor den eigenen Extremen zu schützen vermag. Erst wenn eine solche Instanz das Tun, die Tollheiten und Ausschweifungen im Auge behält, kann global etwas entstehen, was tatsächlich auch einmal dem Allgemeinwohl dient und nicht bloß einzelnen Menschen.[8] Erst durch eine Art drittes Auge können Eigenschaften wie Mitgefühl, Fairness, Bescheidenheit, … so viel Kraft entwickeln, dass diese das Wirtschaftsgeschehen auch tatsächlich mitbestimmen.

Jetzt möchte ich kurz in 5 Paaren die 10 Merkmale von Alberto Alemanno anführen, die seiner Meinung nach für ein erfolgreiches und verantwortungsvolles Management im 21. Jhdt. stehen sollten.[9]

  • Mitgefühl und emotionale Intelligenz

Die Führungspersönlichkeiten müssen imstande sein, sich in die Lage der Bevölkerung zu versetzen. Das heißt, die Führungskräfte der Zukunft sollten ihre Gefühle in ihre Arbeit miteinbeziehen und es wagen zu spüren, wie es sich anfühlt, wenn man andere z.B. ausbeutet.

  • Integrität und Offenheit

Führungspersönlichkeiten müssen über jeden Verdacht der Ausnutzung ihrer Machtposition erhaben sein. Die Handlungen der Führungskräfte sollten vollkommen transparent sein, und der Drehtür-Effekt sollte vermieden werden.

  • Fairness und Einbeziehung

Verantwortungsvolle Führungspersönlichkeiten sorgen für faire Bedingungen. Ihr eigenes Agieren und das Agieren ihrer Unternehmen sollte niemanden ausschlachten – direkt wie indirekt.

  • Kompetenz und Berücksichtigung von Daten

Die unbeabsichtigten Konsequenzen müssen minimiert werden, das heißt, die Entscheidungen der Führungskräfte müssen auf verfügbaren Daten basieren statt auf Ideologien. Die Entscheidungen müssen transparent und evidenzbasierend sein.

  • Beständigkeit und Bescheidenheit

Ein moderater Lebensstil sollte die Vorbildkraft der Führungspersönlichkeiten der Zukunft prägen. Die positiv wirksamen Potentiale des Menschseins, wie Kooperation, gegenseitige Rücksichtnahme, schlussfolgerndes empathisches Denken und Fühlen sollte mehr Beachtung erfahren.

„Das klingt naiv. Die Welt ist nicht lieb und nett“, werden jetzt einige von Ihnen denken.

Kompetente Wachheit - ein Merkmal der neuen Führungspersönlichkeiten

„Wenn ich nicht selbst hart durchgreife, dann werden die anderen über mich hinwegrollen“, so die Ängste anderer.

Wie soll Mitgefühl, Fairness, … tatsächlich real umgesetzt werden?

 

Wer ist wirklich bereit auf seine Machtansprüche, Boni und anreizenden Ausschweifungen zu verzichten?

Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten. Jeder kann sich dem Mephisto in sich selbst stellen, und daran reifen. Der Weg der Erkenntnis ist nicht nur ein Weg der künstlerisch-philosophischen und spirituellen Eliten, sondern ein Weg aller Menschen – insbesondere jener Menschen, die andere Menschen führen möchten.

  • Der Weg der Selbsterkenntnis sollte im Handwerkszeug jeder Führungskraft zu finden sein.

Das ist meine Auffassung und Haltung, die sicher nicht jedem gefällt.

Ihr Günther Wagner

 

Literaturquellen:

[1] Jaeger, Michael: Global Player Faust oder das Verschwinden der Gegenwart. Zur Aktualität Goethes. 2. Auflage. Berlin: WJS Verlag. 2008
[2] Reuter, Edzard: Stunde der Heuchler. Wie Manager und Politiker uns zum Narren halten. Eine Polemik. Econ Verlag. Berlin: 2010: S.10
[3] Vogel, Hannes: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-der-Staat-Banken-Milliarden-schenkte-article19695755.html. Am 2017-02-15 gelesen
[4] Reuter, Edzard: Stunde der Heuchler. Wie Manager und Politiker uns zum Narren halten. Eine Polemik. Econ Verlag. Berlin: 2010: S.11
[5] Reuter, Edzard: Stunde der Heuchler. Wie Manager und Politiker uns zum Narren halten. Eine Polemik. Econ Verlag. Berlin: 2010: S.12
[6] Reuter, Edzard: Stunde der Heuchler. Wie Manager und Politiker uns zum Narren halten. Eine Polemik. Econ Verlag. Berlin: 2010
[7] Alemanno, Alberto: https://www.bilanz.de/management/verantwortungsvolle-fuehrung-in-zeiten-des-populismus. Am 2017-02-15 gelesen
[8] Alemanno, Alberto: https://www.bilanz.de/management/verantwortungsvolle-fuehrung-in-zeiten-des-populismus. Am 2017-02-15 gelesen
[9] Alemanno, Alberto: https://www.bilanz.de/management/verantwortungsvolle-fuehrung-in-zeiten-des-populismus. Am 2017-02-15 gelesen

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