Resonanz: Eine starke Bindung stärkt Sie in Ihrer Position als Führungspersönlichkeit

Resonanz: Eine starke Bindung stärkt Sie in Ihrer Position als Führungspersönlichkeit

Salongespräch mit Günther Wagner (Bericht von Govinda Hiemer)

Villa am Park, Baden, 11.11.2019.

 

Um den Raum der Möglichkeiten praktisch zu nutzen geht er nicht nur in die Theorie, sondern es gibt auch praktische Übungen zum Mitmachen

Gegenüber des Grand Casino, wo Menschen um Geld spielen, geht es an diesem Abend um etwas ganz Anderes. Günther Wagner, Top Voice auf LinkedIn und New Work Philosoph, erzählt in kleiner Runde vor ausgewählten Menschen über mindshift. Nachdem sich die Gäste nach und nach im Salon bei leckerem Essen, Getränken und liebevoll hergerichteten Snacks einfinden und kennenlernen geht es gesammelt in einen wunderschönen Saal. 

Gleich zu Beginn dreht Günther Wagner im ersten mindshift die Vorstellung um und lässt die Gäste darüber mutmaßen, wer er denn ist und was ihn ausmacht. Erstaunlich treffsicher wird er intuitiv durch Vermutungen skizziert, dann geht er in Resonanz mit den Gästen. Um den Raum der Möglichkeiten praktisch zu nutzen geht er nicht nur in die Theorie, sondern es gibt auch praktische Übungen zum mitmachen. Diese zeigen eindrücklich wie ein mindshift nützlich angewandt werden kann. Erst wird ein Problem fixiert und die Anspannung wird spürbar, im zweiten Schritt wird das große Ganze gesehen und das Problem verschwindet. Zwischendrin werden Begriffe wie Theorie U und Schrödingers Katze eingebracht, und das zweite leibhaftige Erlebnis befreit Finger aus Händen. Oder Zwirn aus festgefahrenen Situationen. Oder beides, oder nichts, oder nichts von alledem. Und eine Frage bleibt bei mir hängen: Wie atme ich in Stresssituationen?

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Es kommt die Frage auf wie Günther Wagner denn coacht. Für alle Coaches unter euch: es klingt ganz einfach. Erstens setzt er Anker, zum Beispiel Holzschwerter, die seine Coachees an das Coaching erinnern. Zweitens bietet er die Möglichkeit im asynchronen setting zeitnah Problemstellungen dann festzuhalten, wenn sie einen beschäftigen. Und als drittes Instrument empfiehlt er ein Führungstagebuch um Entwicklung erfahrbar zu machen. An dieser Stelle eine ernst gemeinte Frage an dich, liebe/r LeserIn: Kennst Du eine bessere Möglichkeit Entwicklung erfahrbar zu machen als ein Führungstagebuch? Wenn ja, so würde sich Günther Wagner sicher über diese Idee freuen, denn auch ihm ist Entwicklung wichtig. Gut erleben lässt sich dies in den Musterbrüchen, die er und seine Frau bewusst zuhause herbeiführen. Gelegentlich werden Sachen an neue Orte gestellt, auch mal mitten in den Weg. So können festgefahrene Muster immer wieder aufgebrochen werden und dies geübt werden. Denn zum Lernen gehören eben auch Verlernen und Umlernen dazu. 

 

In einer weiteren körperlichen Übung durften die Schuhe ausgezogen werden, man fand sich auf dem Boden wieder und erlebte erneut, wie ein Fokus auf Probleme diese verstärkte. Im Gegenzug war nach einem weiteren mindshift die Lösung gefunden bevor man sich mit dem eigentlichen Problem auseinander setzte. 

 

In einer Pause konnten die Gäste erstmal verdauen, was sie so erlebt hatten und weiter in Resonanz zueinander gehen. Dies tat gut und war nach einem solch intensiven ersten Teil auch nötig. Getreu den Worten des Glücksministers von Bhutan “Was man zählt, zählt.”, zählt auch Günther Wagner auf, was eine Verhaltensänderung unterstützt. In diesem Fall handelt es sich um 5 R’s:

  1. Relate – In einer Beziehung kann man gespiegelt werden und Erkenntnisse finden, die eine bewusste Veränderung oder Selbsterkenntnis vielleicht erst überhaupt ermöglichen.

  2. Repeat – Um Veränderung zu verinnerlichen bedarf es der Wiederholung. 

  3. Reverse – Anstatt das Problem zu fixieren kann die Herangehensweise umgedreht werden. So ist es im Gesamtkontext vielleicht einfach kein Problem mehr.

  4. Reframe – In einem anderen Bezugsrahmen sehen Dinge ganz anders aus. Wer etwas ändern möchte kann dies durch einen Perspektivwechsel sehr gut erleichtern.

  5. Reshape – Und wenn all dies nicht hilft, dann sollte man unbedingt einen Blick auf die eigene Haltung werfen. Denn wenn sich nichts außer der Haltung ändert, so ändert sich alles. 

 

Günther Wagner ging noch auf persönliche Erlebnisse aus seinem Leben ein und auf Erfahrungen aus bereits abgeschlossenen Coachings. Immer wieder ging es dabei um innere Konflikte, besonders ausgeprägt immer wieder in Managementpositionen zu finden, und um den Umgang damit. Es ging noch um Methoden und Mut, es gab eine Veranstaltungsempfehlung für die Ars Electronica in Linz und zum Abschluss noch eine weitere praktische Übung. Kämpfe, oder lege dich schlafen. 

 

Der Abend klang noch mit weiteren Gesprächen, Snacks und Getränken aus. Meine Befürchtungen, eine LinkedIn TopVoice könne doch bloß Quatsch sein, wurden erfolgreich zerstreut. Danke an Günther Wagner, alle Gäste und Manuela Palla für diesen inspirierenden Abend. 

PS: Ingo Stoll und Günther Wagner haben direkt vor dem Abend noch einen MoTcast aufgenommen.

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Zukunft gestalten, Change bewegen mit Planspiel und digitalem Coaching

Zukunft gestalten, Change bewegen mit Planspiel und digitalem Coaching

Menschen wollen Probleme lösen, aber mit den Problemen nicht konfrontiert werden – ein Paradoxon – scheinbar jedoch ein äußerst reales, überall anzutreffendes Phänomen.

  • VW mit dem Dieselskandal ist ein Beispiel dafür.

  • Daimler gerät ebenfalls ins Trudeln – angeblich auch aufgrund der Abgasaffäre, die Daimler 870 Millionen Euro an Bußgeld kostete, ohne hinzugerechnet die hunderttausend Dieselfahrzeuge, die zurückgerufen werden mussten. 1100 Führungsstellen sollen nun wegfallen, sprich jeder zehnte Leitungsjob.[1] Darüber hinaus setzt die Digitalisierung mit den veränderten Produktionsweisen das übrige hinzu.

Vor ca. einem Jahr, konkret am 21.11.2018 wurde ich gemeinsam mit 12 anderen ExpertInnen in Zukunftsfragen zu einer Konferenz eines weltweit führenden Automobilkonzerns eingeladen, um gemeinsam über relevante Fragen für die Zukunft der Automobilbranche zu diskutieren. Urbanisierung, lokale Kreativwirtschaft, neue Mobilitätskonzepte waren in der Diskussion, auch neue Formen der Zusammenarbeit, Abgasnormen, Recyclingfähigkeit, Kreislaufwirtschaft, verbotene Materialien, Roboterisierung, mobiles Arbeiten, uvm …

Was mich gemeinsam mit einem Soziologen aus Wien an dieser angeblich so denk- und zukunftsoffenen Konferenz erstaunt hat, dass man viele Trends in der möglichen realen Entwicklung nicht wirklich ernst genommen hat. Stattdessen wurden etliche Entwicklungen klein geredet bzw. als nicht so relevant betrachtet – man schüttelte sogar bei einigen Meldungen des Soziologen von Seiten des Automobilkonzerns den Kopf, vermutlich auch bei meinen Anmerkungen. Der Soziologe und ich waren perplex über diese Haltung.

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Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Herausforderungen allen über den Kopf wachsen, zu einer unbewusst prekären Stress- bzw. Angstreaktion führen. Wie es scheint, fühlen sich einige so sehr an die Wand gedrückt, dass man einfache Meinungen bevorzugt und unzureichende Maßnahmen ergreift.

Mag aber auch sein, dass manche sehr gut wissen wie der Hase läuft, und vielmehr dahingehend versuchen die eigenen Positionen und Vorteile solange es noch geht, voll auszuschöpfen – bewusst oder auch unbewusst. Letztere Annahme von mir ist natürlich gewagt und frech. Doch die Hypothese, die Unternehmen bzw. deren Management unterschätzen die aktuellen umfassenden Herausforderungen, ist auch nicht unbedingt das, was die Haltung der EntscheidungsträgerInnen löblich darstellt.

  • Woran liegt es wirklich, dass scheinbar Maßnahmen getroffen werden, die unzureichend sind?

Ich wiederhole jetzt nochmals die eingangs erwähnte Aussage, weil diese meiner Meinung nach ein Dreh- und Angelpunkt in aktuellen Changeprozessen darstellt:

Menschen wollen Probleme lösen, aber mit den Problemen nicht konfrontiert werden. Eine umfassend tiefgreifende Problemlösung wird somit zu spät angesetzt – in Verbindung mit der Eigenheit, dass das Problem anfangs klein geredet, negiert oder mit eigenwilligen Methoden zu verschleiern versucht wird. Das hat selbstverständlich einen driftigen Grund: Man spürt bzw. weiß genau, dass eine ernsthaft authentische Problemlösung deutlich weiter greifen muss als das, was man bereit, ist als Problemlösung anzugehen.

Wenn ein Unternehmen auch morgen noch erfolgreich sein will, dann müssen die Unternehmen der Zukunft voraus sein. Das heißt jedoch, sich den Problemen in der gesamten Größe breit- und veränderungswillig zu stellen:

  • Das verlangt weitreichende vertikale, statt kurzfristige horizontale Veränderungsprozesse,

  • das verlangt das Verlassen des Elternhauses der Industrialisierung.

Doch man will gegenwärtig noch immer nicht wahrhaben, dass es notwendig ist, sich aus der Vergangenheit heraus zu emanzipieren und wirklich neue Wege zu wagen. Die Wirtschaft muss jedoch das Elternhaus der Industrialisierung mit all den damit verbundenen Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und auch lieb gewonnenen Produkten, Regeln und Normen, Einsichten und Arbeitsauffassungen endlich verlassen, um die Digitalisierung machtvoll mitzugestalten und nicht abgeschlagen hinterher zu rennen.

Im Digitalisierungsprozess und Ressourcenwettkampf ist das Management gefordert, sich selbst neu zu erfinden, mit einer neuen Vision, neuen Zielen, neuen Aufgaben, neuen Kompetenzen, einer anderer Vergütung, …. sich damit aktiv auseinanderzusetzen.

Und vielleicht ist dieser Punkt, die deutlich spürbaren persönlichen Veränderungen als Führungskraft der Punkt, an dem die Digitalisierung bei vielen Unternehmen hängt. Das gilt es für das Management auszuhalten und durchzugehen, aber das ist alles andere als leicht. Und das ist vermutlich ein Grund, warum 75 Prozent der Unternehmen im Digitalisierungsprozess scheitern [2] – aus Angst, als Führungskraft Einfluss und Annehmlichkeiten zu verlieren bzw. zu scheitern.

Um diesen Schritt im Digitalisierungs- und umweltkritischen Prozess, die höchst persönliche Betroffenheit als Führungskraft mit weitreichenden unternehmerischen wie auch persönlichen Veränderungen zu wagen, braucht es Unterstützung und ganz konkrete Visionen – persönlich und unternehmerisch.

Die Probleme und Herausforderungen brauchen mehr Anteilnahme, aber gleichzeitig muss man Lösungen finden, die leichter zu nehmen sind als die komplexe Wucht der Probleme. Ich möchte deshalb Lösungen finden, die Spaß machen, die motivieren und Wachstum in neuer Weise kreieren mit Tools, die das fördern, was aktuell an Kompetenzen entwickelt werden muss, Intuition, Kreativität, Empathie, digitale Kommunikationkompetenz, Mut. Konkret werde ich in den folgenden 4 Punkten 2 Tools ansprechen, das Planspiel und das digitale Coaching, die es meinem Gespür nach schaffen können, den Blick zu weiten, die Herausforderungen innovativ aufbrechend zu betrachten und den Prozess unternehmerisch breitflächig wirksam auszurollen.

Punkt 1 von 4: Ehrliche, weitreichende Auseinandersetzung mit der Zukunft und zukünftigen Entwicklungen

Die Notwendigkeit von Veränderungen hat man im Digitalisierungsprozess zwar faktisch anerkannt, aber in der Reichweite und den Folgen weder rational noch emotional akzeptiert. Dieser Umstand macht es schwer, sehr schwer, egal von welcher Seite man kommt, wirklich ernsthaft und ehrlich über Fakten, Herausforderungen, Widerstände, Illusionen und (un)bewusste Verzerrungen, Täuschungen in Bezug auf die Zukunft zu diskutieren.

Hinter verschlossenen Türen hat man vielleicht manche Folgen diskutiert, aber offen wird darüber nicht gesprochen – dies hat sicher Gründe, worauf ich aber jetzt nicht eingehen möchte. Mag jedoch auch sein, dass tatsächlich viele relevante Themen wie Quantencomputer, Künstliche Intelligenz (KI), Klimaveränderung, … noch als zu utopisch oder zu aufgeblasen angesehen werden. Dem folgt dazu der Umstand, dass die demografische Überalterung in der EU zusätzlich das Verständnis oder sagen wir die Offenheit und den damit verbundenen Weitblick bzgl. der Digitalisierung und auch anderer Themen verzerrt.

Das mag Sie jetzt vielleicht verärgern. Zu Recht, denn es gibt sicherlich viele unter Ihnen, die wirklich bemüht sind, die Herausforderungen unserer Zeit in Verbindung mit dem Unternehmen umfassend zu verstehen suchen, und nicht nur den Quartalsberichten blind zujubeln und Zukunftsprognosen verschleiern. Dennoch gibt es auch andere Unternehmen, die im Rausch der vergangenen Erfolge, die Digitalisierung wie auch Umweltproblematik und die umfassenden möglichen Folgen negieren bzw. klein reden.

Also was sollte zu aller erst einmal konkret gemacht werden:

  • Wagen Sie es gemeinsam mit ExpertInnen, QuerdenkerInnen, „Hofnarren“, die nicht den Obrigkeiten schön nach dem Mund reden, sich der Zukunft und den zukünftigen möglichen Entwicklungen und Folgen zu stellen.

Das Spannende an großen Veränderungsprozessen ist: Man kann das, was möglich ist an Veränderungen nicht erkennen, weil man die Veränderungen noch nicht konkret sieht. Aber wie soll man diese sehen, wenn man es noch nicht andenkt bzw. weiß – ein Wissensdilemma. Und wenn sich dann auch noch die Angst oder Ignoranz vor großen Umbrüchen zu Wort melden, dann wird die Möglichkeit, die Veränderungen zumindest in Ansätzen ernsthaft als realistische Möglichkeit anzudenken, und entsprechende Visionen zu entwickeln, sofort wieder im Nichts verschwinden und die breitgefasste Veränderungsnotwendigkeit als nichtig erklärt.

Deshalb ist es selbst bei diesem scheinbar noch unspektakulären ersten Schritt im Prozess notwendig, sich Unterstützung, sagen wir einen Perspektivenwechsel zu holen, um nicht von den eigenen Verblendungen geblendet zu werden.

Punkt 2: Wagen Sie große Visionen

Es braucht wirklich den ernsthaften Willen, couragiert visionär voranzuschreiten, anstatt das Gleiche wie bisher zu intensivieren.[3] Das erfordert Anstrengung, die gewohnten beharrlichen Sichtweisen über das, was man als möglich und real annimmt, beiseite zu schieben und stattdessen es zu wagen, bahnbrechende Visionen zuzulassen.

Genau genommen ähnlich geartet, wie der couragierte Blick auf die Herausforderungen der Zukunft – mit dem Unterschied: Man geht noch einen Schritt weiter, und versucht anhand des Wissens über die vielseitigen Herausforderungen spannende, kreative, motivierende, umfassende Lösungen, Visionen zu entwickeln. Dabei können ebenfalls ExpertInnen, QuerdenkerInnen, Hofnarren, anregende Inputs liefern – ebenso vielleicht MitarbeiterInnen, die unscheinbar scheinen. Die Schöpfungskraft von Visionen liegt oft im Verborgenen. Möglicherweise kann dabei auch eine KI unterstützend sein, oder einfach neutrale externe digitale Netzwerke, Planspiele bzw. auch andere Spiele, wie ebenso digitales Coaching, …

Wie dem auch sei, es braucht jedenfalls Ideen und neue Visionen, die von Leidenschaft und Weitblick erfüllt sind, und nicht nur ausgerichtet auf dem Papier die Trends darstellen, die man bevorzugt in Verbindung mit den Quartalszahlen sucht. Doch die Vision allein bewirkt ebenfalls noch nichts, denn jetzt muss die Vision unternehmens-, bzw. arbeits-, umsetzungstauglich entsprechend designt werden. Es braucht konkrete Strategien, um die Vision in eine Realität mit Erfolgsaussichten überleiten zu können.

Punkt 3: Visionen zu Strategien werden lassen

Das ist ebenfalls ein Punkt, an dem man meiner Meinung nach unzureichend, zu klein bzw. zu traditionsbewusst, elternbezogen industriell denkend herangeht. Es fehlt an Kreativität und an Courage, wirklich neue Schritte zu wagen, neue Strategien zu finden.

Strategische Beratung gibt es wie Sand am Meer, aber wenn diese selbst den Sprung ins neue Zeitalter nur halbherzig wagen, dann können diese auch nicht wirklich Strategien aufsetzen, die den Sprung in ein digitales Wirtschaften bewegen können. Ich mag mit dieser Aussage wirklich niemanden zu Nahe treten, und die Arbeitsweise bzw. Kompetenz von Beratungen schlechtmachen. Ich will vielmehr darauf hinweisen, wie schwierig und komplex aktuell die Situation ist – auch auf Seite der Beratung.

Wir alle, ausnahmslos alle, müssen den Prozess der Digitalisierung und darüber hinaus die Rücksichtnahme auf neue Herausforderungen wie Klimaveränderung, Überbevölkerung, … durchmachen. Genau genommen stehen wir alle gemeinsam etwas ratlos da, auch jene, die meinen sie wüssten genau, wohin die Reise geht, und was konkret zu tun ist, damit die Reise perfekt abläuft. Das wäre schön, aber es kann so gar nicht mehr laufen, weil die Veränderungen so flink sind, dass man genau genommen nur noch den Veränderungen hinterherrennt, Strategien anwendet, die eigentlich schon wieder veraltet sind. Manchmal kann man im Vergleich den anderen 3 Schritte voraus sein, aber genauso gut in kurzer Zeit auch wieder 2 Schritte zurückfallen.

Dieser beklemmenden Situation kann man sich jedoch leichter stellen, als man vermeintlich glaubt – kaum vorstellbar, aber es ist möglich. Neben dem äußerst wichtigen Werkzeug Mindfulness kann ein Ausflug in die Welt der Spiele neue Türen öffnen, Aha-Erlebnisse und Kenntnisse zu Tage bringen, die aus dem Arbeitsalltag heraus so nicht zum Vorschein kommen können. Dabei handelt es sich konkret um das Planspiel. Dieses bezeichnet eine Methode zur Simulation komplexer realer soziotechnischer Systeme.[4]

Planspiele sind eine der innovativen Trainingsmethoden, die einen Schritt voraus sind, nicht weil diese digital technisch so gut sind, sondern weil ein solches Spiel die Kompetenzen der Zukunft, Komplexität, Flexibilität, Intuition, Emotionalität, Kreativität, Mut, zu stärken und anzuregen vermag.

So kann mit Hilfe der Methode Planspiel das Interesse und die Aufmerksamkeit für die Problemlösung bzw. auch Wissensvermittlung deutlich erhöht werden. Die spielerische Umsetzung fördert das Verständnis sowie das Vertrauen in die eigene Persönlichkeit und schafft den Mut, wirklich etwas zu Tun. Das Planspiel bietet den TeilnehmerInnen ein intensives Verhaltenstraining in einer realitätsnahen Lernumgebung. Im geschützten Raum der Simulation können spannende neue Erfahrungen gemacht werden.[5]

Das Spiel ermöglicht eine neue Unternehmensdynamik, die nicht an die „alten“ Spielregeln im Unternehmen gebunden sind. So versteht es VORSPRUNGatwork, und so wird es im Planspiel auch erlebbar. Und genau das braucht es in großem Umfang in den aktuellen Veränderungsprozessen. Die Wirkungsweise von dem Spiel kann man jedoch schwer in Worte fassen, man muss es einfach einmal spielen. Man kann nicht verlieren, man kann nur Gewinnen und möglicherweise Inputs für die Strategieplanung bekommen, die man ohne Spiel in keiner Weise angedacht hätte.

Doch eine gute Strategie genügt noch immer nicht – das wissen Sie zu gut. Sie haben die Herausforderungen umfassend scharf im Blick. Sie haben eine zukunftstragende Vision und bahnbrechende Strategien entwickelt – aber wie schaffen Sie es nun, das Unternehmen, die MitarbeiterInnen und KundInnen entsprechend zu briefen, so dass die Vision zum Leben erweckt, angenommen und gemeinsam erfolgreich umgesetzt bzw. akzeptiert und gekauft wird?

An dem Punkt wird es erneut richtig heiß, jetzt kommt die Phase der konkreten Umsetzung der Strategien in Verbindung mit der Vision. Das muss heute im digitalen Zeitalter rasch, großflächig und skalierbar ausgerollt werden – eine äußerst komplexe Aufgabe, an der man leicht zu scheitern vermag. Das weiß jede Führungskraft, und deshalb stehen auch einige, wenn nicht sogar viele unbewusst großen Veränderungen unbewusst im Wege – aus Angst zu versagen.

4. Punkt: Strategien rasch, großflächig, skalierbar ausrollen

Vielleicht erscheint es Ihnen gerade so, als ob diese 4 Punkte absolut nichts Neues für Sie sind, sondern wie ein altbekanntes Veränderungsdesign auf Sie wirkt. Das mag so sein. Auf den ersten Blick ist vielleicht nichts Neues zu entdecken, aber wenn Sie wirklich ehrlich und etwas tiefgreifender die Zeilen lesen, werden Sie merken, es ist anders – und zwar deshalb, weil Sie in diesem Prozess selbst betroffen sein werden, Ihre Position, Ihre Kompetenzen, Ihr Einfluss, Ihre Zukunft.

Das wird Ihnen vermutlich widerstreben, zumindest den meisten von Ihnen, und genau deshalb werden aktuell viele Prozess nur halbherzig aufgesetzt, weder in den Visionen noch in den Strategien in der Weitreiche und Veränderungsgröße angedacht, die möglich und in den nächsten Jahren vermutlich sogar notwendig ist.

Wie dem auch sei, kehren wir zurück zu dem letzten Schritt in einem umfassenden Veränderungsprozess, der breiten, raschen, skalierbaren Umsetzung der neuen Strategien. Das ist ein Mega-Projekt, das eigentlich ohne Unterstützung ebenfalls nicht zu bewältigen ist. Das wissen Sie so gut wie ich.

Ganz oft wird Förderung, Weiterbildung, Coaching, Beratung noch analog durchgeführt, die digitalen Möglichkeiten deutlich unterschätzt. Dem sollte man jedoch mehr Achtung schenken, denn das Potential von digitalem Coaching kann zur eierlegenden Wollmilchsau der betriebsinternen Weiterbildung werden.[6]

Der Haken liegt daran, dass wir es einfach nicht gewohnt sind, in neuen Lösungs- wie auch Lern- und Wissenskategorien zu denken – ich selbst auch nicht. Wir, wozu ich mich auch ausnahmslos zähle, denken in äußerst festgefahrenen Kategorien, und es ist wirklich außerordentlich schwer, diese gewohnten Denkmuster, die damit verbundenen Bewertungen und Weiterentwicklungsnotwendigkeiten einschließlich der Diskrepanzen, in ein neues Licht zu stellen, und andere Denkweisen und damit auch Lösungsansätze und Umsetzungsstrategien mit einer entsprechend neuen Unterstützung zuzulassen.

Und so frage ich Sie jetzt ganz konkret:

  • Haben Sie es schon einmal ausprobiert, sich individuell online, sprich digital Unterstützung zu holen – eine Unterstützung, die mit Hilfe einer KI den besten Coach für Sie persönlich und Ihr Problem zu finden im Stande ist?

Es wäre jedenfalls eine spannende Option mit digitalem Coaching Ihre Herausforderungen in der Strategieumsetzung maßgeschneidert, flexibel, flächendeckend, rasch, skalierbar über das gesamte Unternehmen hinweg auszurollen. Es wäre eine Chance, die Hürden in dem Prozess ernsthaft, umfassend, in geschützten Settings ohne Zeitverlust und mit geringen Kosten flächendeckend auf die Schiene zu bringen, so dass der Prozess fachlich und ebenso mit Bezug auf die persönlichen Belange, u.a. der Stressbewältigung, umfassend begleitet werden kann.[7]

Und ganz nebenbei wie von selbst, mag sogar bei manchen die Scheu vor den digitalen Medien und deren weitreichenden Kommunikationsmöglichkeiten, genommen werden – so die Erfahrung von Hendrik Schriefer, Mitbegründer von Sharpist-Coaching. Dieses Thema wird sehr ungern offen angesprochen, aber die digitale Kompetenz bzw. digitale Kommunikationskultur ist in den Führungsebenen nicht unbedingt das, was man rühmlich als digital kompetent bezeichnen kann.

Das was mich an Sharpist, dem Anbieter von datengestütztem, mobilem Coaching für Führungskräfte, fasziniert, das ist der Aspekt, dass Sharpist mit Hilfe einer KI nach dem perfekten Match zwischen Führungskraft und Coach sucht. Denn eines muss auch gesagt sein: Das richtige Seminar, Workshop, Coaching für das Unternehmen zu finden, ist äußerst schwierig in der Fülle an Möglichkeiten. Darüber hinaus ist der Coaching-Markt sehr fragmentiert und bis jetzt wenig digitalisiert. Und zu all dem kommt noch der außerordentlich triftige Aspekt, dass die finanziellen, wie auch zeitlichen Budgets der Unternehmen oft nicht das an Unterstützung geben können, was notwendig ist und sogar gewünscht wird. Das digitale Coaching kommt dem entgegen, spart Zeit und Kosten, ist leicht in den Alltag einzubauen und terminlich äußerst flexibel zu handeln.

RESÜMEE

Die Zukunft aller Unternehmen und ArbeitnehmerInnen lässt sich mit einem Wort beschreiben: Veränderung. Wir alle müssen uns neues Wissen aneignen und uns an neue Prozesse anpassen. Denn eines ist gewiss: Die Veränderungen lassen nicht auf sich warten. Die Lösungskompetenzen müssen umfassender gedacht werden als bisher. Das erfordert einen Perspektivwechsel in den Führungsebenen, einen neuen Zugang zu den Herausforderungen, neue Visionen, neue Strategien und damit verbunden eine Neuausrichtung bzw. Weiterentwicklung der Kompetenzen über alle Ebenen hinweg.

Externe Personen, oder auch intern positionierte und erwünschte QuerdenkerInnen, Hofnarren, können dahingehend helfen, indem sie die Herausforderungen der Unternehmen in einem anderen Licht sehen, und damit auch andere Antworten finden auf die Fragen, die zu stellen notwendig sind. Wenn Sie als Führungskraft, als Unternehmen nur in Ihrem bevorzugt nahestehenden Dunstkreis, Ihrem Silo, die Antwort auf relevante Fragen suchen, werden Sie nur eine begrenzte Variation an neuen Lösungen finden. Das genügt jedoch nicht mehr, um die Zukunft erfolgsversprechend mitgestalten zu können.

Kompetenz heißt nicht mehr nur kompetent zu sein im fachbezogenen Sinn, sondern gleichzeitig auch im universalen Bewusstsein zu handeln, aus einem solchen universalen Verständnis heraus, innovative und zukunftsrelevante Lösungen zu generieren. Jack Ma, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Alibaba Group, fordert genau das. Auf dem World Economic Forum 2018 sprach er sehr eindringlich über die neuen Wissenskompetenzen, die weit über das so heißgeliebte Fachwissen hinausgehen müssen, wenn man die Herausforderungen unserer Zeit erfolgsversprechend managen möchte.

Gunter Dueck, Philosoph, Autor, Keynote-Speaker, redet ebenfalls davon, dass eine neue Intelligenz bzw. eine neue Art von Wissensmanagement entwickelt werden muss.[8] Die eindringliche Aufforderung von Dueck heißt, dass aktuell in die professionelle und persönliche Entwicklung sehr viel mehr Energie gesteckt werden muss.[9]

Wenn Sie es nicht wagen, wagen es andere – davon können Sie sicher sein. Das ist weder gut noch schlecht. Niemand muss den Sprung wagen, sondern kann auch später springen. Aber dabei entgeht einem vielleicht etwas – nicht nur das Abenteuer bzw. der Hype ein/e PionierIn zu sein, sondern viel Erfahrung und neues Wissen. Das Planspiel und das Sharpist-Coaching nutzen die Chance und springen. Vielleicht setzen Sie es auch einmal aufs Spiel bzw. machen einen Sprung in eine KI optimierte Unterstützung, gönnen sich einen anderen Blick auf das Geschehen.

Gerd Leonard, Futurist, CEO The Futures Agency, sprich deutlich davon: science fiction becomes science fact.[10] Ob man will oder nicht, das hat Folgen für alle – auch wenn man die Folgen aktuell noch nicht zu spüren bekommt. Aber genau das ist das Fatale. Die meisten Folgen bekommt man erst zu spät zu spüren, dann wenn man eigentlich nur noch reaktiv, aus der Not heraus handeln kann. Damit vergibt man sich jedoch die Chance, vorzeitig aktiv die Situation in eine gute Richtung zu führen, mit Folgen, die auf das Gesamte bezogen, besser verträglich gewesen wären.

Ihr Günther Wagner

 

PS: Um meine zukünftigen Beiträge zu lesen, können Sie mir auch auf LinkedIn, Xing und Twitter folgen. Darüber hinaus finden Sie in der Gruppe „Leadership Café …“ neben meinen Beiträgen ebenso Beiträge anderer HR Influencer.

 

Literaturquellen:

[1] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/daimler-1.4673466. Am 2019-11-13 gelesen.
[2] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6469127421533700096/. Am 2018-11-21 gelesen.
[3] http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/soziale_kompetenz_im_ingenieurberuf.pdf. Teil I: Lernen von Columbus – Veränderungen in unsicheren Situationen gestalten. Von Dr. Peter Kruse. Am 2018-11-27 gelesen.
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Planspiel. Am 2019-11-14 gelesen.
[5] https://www.schirrmachergroup.de/wp-content/uploads/2018/04/Führung_gesamt.pdf. Am 2019-11-14 gelesen.
[6] Skalierbare, individuelle Weiterbildung zum Flatrate-Preis: Karriere.Taxi Magazin – 02/2019 S.52. Am 2019-11-07 gelesen.
[7] Skalierbare, individuelle Weiterbildung zum Flatrate-Preis: Karriere.Taxi Magazin – 02/2019 S.52. Am 2019-11-06 gelesen.
[8] https://www.huffingtonpost.de/marco-englert/digital-life-entwicklung-gunter-dueck_b_15339024.html. Am 2018-05-02 gelesen.
[9] http://archiv.omnisophie.com/downloads/10.1007_s00287-011-0581-4.pdf. Am 2017-08-01 gelesen.
[10] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6505041452635078656/. Am 2019-02-26 gesehen.

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Der CEO soll in Zukunft ein Curiosity Enhancing Officer sein – neugierig!?

Der CEO soll in Zukunft ein Curiosity Enhancing Officer sein - neugierig!?

Was Unternehmen voneinander unterscheidet, das ist Neugier und Innovation, so die Worte von Isabel de Paoli, Chief Strategie Officer.[1]

Kognitive Flexibilität, ein Geschenk der Evolution, bietet uns unendlich viele Innovationen; aber es ist die Neugier, die uns dazu bringt, ihre Kraft voll auszuschöpfen. Damit Unternehmen dieses Potenzial voll nutzen können, braucht es jedoch weniger die Fixierung auf neue Technologien, sondern den Mut für eine offene Arbeitskultur, eine Kultur der Gemeinschaft, in der man auf den Ideen anderer aufbaut, in der es mehr darauf ankommt, Fragen zu stellen, als Antworten zu geben – kurz gesagt: eine Kultur der Neugier. Der CEO soll in Zukunft ein Curiosity Enhancing Officer sein.[2]

So las ich es in der umfassenden Neugier-Studie 2018 von Merck. Um in einem florierenden Neugier-Stadium arbeiten zu können, braucht es, wie schon oben im Statement angerissen, eine entsprechende Arbeitsumgebung [3] – ein WeQ-Wirken statt eine IQ-Fixierung, die kontinuierliches Lernen und Erforschen ermutigt. Das sind Umgebungen, die sich ganz konkret Fragen widmen, die weitreichend und fachübergreifend die Zukunft beleuchten, so wie ich es in meinen Artikel, was kommt nach der Digitalisierung, anzuregen gesucht habe. Was ich jedoch noch nicht konkret angesprochen habe, das ist der Faktor Neugier, der dafür notwendig ist.

Die Zukunft aller Unternehmen und ArbeitnehmerInnen lässt sich mit einem Wort beschreiben: Veränderung. Wir alle müssen uns neues Wissen aneignen und uns an neue Prozesse anpassen. Damit uns das nicht erschlägt, brauchen wir Neugier. Neugier ist der Kleber, der Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft zusammenhält. Neugier sichert das Überleben.[4]

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Der Wettbewerb der Nationen ist ein Wettbewerb der Ideen – und Neugier die Grundlage dafür

Neugier und Ideen sind ein sich gegenseitig unterstützendes Paar, zwei Seiten einer Medaille. Dieses Potential gilt es zu hegen und zu pflegen, so früh wie nur möglich. Wenn wir die Neugier nicht verschütten, dann brauchen wir diese hinterher auch nicht mühsam freizulegen.[5] Leider zeigt sich jedoch trotz viel Bemühen, dass die Neugier unter vielen fixierten Erklärungsmustern und Gewohnheiten, tief verwurzelten Annahmen, die man nicht loslassen will, zu oft ein verkümmertes Dasein fristet.

Träge, müde, von Zeitnot erschlagen, von Regeln, Normen, Denkfixierungen klein gehalten, hat die Neugier mühe sich stärker in den Arbeitsalltag einzubringen. Die Kreativität als zweite Seite der Medaille leidet mit der Neugier mit – statt in positiv gestimmter Neugier Herausforderungen zu meistern, denkt man in Problemen und versucht kopflastig rational gut durchdacht Lösungen kontrollierbar aufzusetzen. Das mag objektiv betrachtet ein sinnvoller Ansatz sein, aber ob man so herausragende Innovationen findet, das wage ich zu bezweifeln.

Neugier ist eine sensitive Fähigkeit, ein Lichtstrahl, der Herausforderungen frei von Bewertungen und Nützlichkeiten zu durchdringen vermag, ein offenes Staunen über das Leben – zumindest ist es bei Kindern noch so wahrzunehmen. Mit zunehmendem Alter verlieren jedoch viele diese kindliche Fähigkeit des Staunens, die bewertungsfreie Neugier.[6] Das Staunen entzaubert sich, wird mechanistisch, zielfokussiert, ausgrenzend, verliert an Offenheit und an Kreativität. Die Neugier leidet konkret unter 3 Symptomen:[7]

  • Innere Nörgler, die Stimmen des Urteilens blockieren das Staunen. Urteile im Kopf wie auch das reaktive Abspulen gewohnter Denkschablonen hemmen offenes Denken, und damit die Neugier.

  • Zynismus steht der Neugier ebenfalls nicht einladend gegenüber, führt vielmehr zur Distanzierung zu allem, was neu ist und was neugierig machen könnte. Zynismus muss aber oft gar nicht so offen bemerkbar sein, sondern wirkt viel öfter als man glaubt, still und kaum wahrnehmbar als Gedankengeister im Kopf.

  • Mit Angst im Nacken lässt es sich ebenfalls kaum neugierig in die Welt blicken. Angst im Nacken führt viel mehr dazu, unbewusst Schutzmauern zu errichten, die jeden offenen, neugierigen Blick verschließen.

Aber ich möchte nicht gleich zu Beginn von diesem Artikel die Neugier durch negativen Input lahmlegen. Sehen wir uns in der Studie von Merck einmal konkret an, wie umfassend Neugier im Arbeitsalltag wirkt.

Was heißt eigentlich neugierig sein?

Lt. der Studie von Merck zeigt sich Neugier in vier bestimmten Charakterzügen, die gemeinsam die Grundlage einer multidimensionalen Neugierwirksamkeit sind:[8]

  • Entdecker-Freude: Die jeweiligen Menschen sind neuem Wissen gegenüber sehr aufgeschlossen – vergleichbar mit dem Staunen der Kinder, die ein Interesse an Gegenständen um ihrer selbst willen zeigen, und nicht weil diese nützlich, attraktiv oder kostbar sind.[9]

  • Antrieb durch Wissenslücken: Menschen, die Neugier zeigen, sind oft nicht nur im eigenen Wissensbereich aktiv und sehen dort Wissenslücken, sondern blicken auch neugierig über den Tellerrand, sehen Lücken in einem größeren Kontext, und sind bestrebt in einem größeren Zusammenhang diese zu begreifen und lösen zu wollen. Das bedarf u.a. aber einer sehr relevanten Eigenschaft, die jetzt folgt.

  • Offenheit für Ideen anderer: Es braucht die Offenheit, unterschiedlichste Perspektiven, Meinungen, Anschauungen, Ideen anzuerkennen und so couragiert zu sein, Lösungsansätze anzustreben, die vielleicht fachfremd, oder gar unlogisch wirken. Das wiederum braucht eine gesunde Anpassungstoleranz, womit wir bei dem 4. Charakterzug sind, der die Neugier bestärkt.

  • Anspannungstoleranz: Man muss bereit sein, sich der Unruhe und dem Unbehagen zu stellen, die beim Erkunden des Neuen, Unbekannten und Unsicheren entsteht. Bei Neugier geht es nicht nur darum, neue Ideen zu finden. Es geht auch um die Fähigkeit, mit dem Neuen, dem Komplexen kreativ umgehen zu können. Es geht darum, dass man weitermachen kann und will, auch wenn das Neue unangenehme Gefühle hervorruft. An dem Punkt aber scheitern einige, schalten unbewusst auf kognitive Dissonanz und schwächen damit die Neugier und Kreativität.

Deutschland steht besser da als man meinen könnte – zumindest beim ersten neugierigen Blick! In Bezug auf die Studie von Merck erzielte Deutschland den höchsten Gesamtwert für Neugier – das heißt: Im Vergleich zu den USA und China zeigt sich in Deutschland ein großes Verlangen nach neuem Wissen und Informationen. Die MitarbeiterInnen können gut mit Reizen umgehen, die unsicher, komplex und konfliktbeladen sind. Aber das ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass in D 48% der MitarbeiterInnen sich für ihre Projekte verantwortlich fühlen, hingegen nur 38% in den USA und 33% in China. In D fühlen sich nur 14% der MitarbeiterInnen durch ihre Umgebung eingeschränkt bzw. in der Arbeit überwacht, im Gegensatz zu 19% in den USA und 33% in China.[10]

Was mich erstaunt, dass China scheinbar mit den Neugierwerten abgeschlagen hinter Deutschland und den USA liegt. Gleichzeitig treibt China die Digitalisierung an, schafft unzählige neue Trends und setzt neue Maßstäbe. Wie ist das zu verstehen?

Im 2. Blick auf diese Studie erhellt sich meine Frage. China liegt zwar in den Neugierwerten hinter D und den USA. Aber das hat einen Grund: Die ChinesInnen stellen persönlich deutlich höhere Ansprüche in Bezug auf eine innovative Kultur und halten Digitalisierung für äußerst wichtig – darin sind die Deutschen und die USA nicht so ambitioniert. 52% der ChinesInnen, von einem hohen innovativen Anspruch geprägt, suchen aktiv nach neuen Ideen und Innovationen – im Gegensatz dazu 39% in den USA und abgeschlagen nur 37% in D. Diese Haltung, der hohe Anspruch an eine innovative Kultur, könnte bald schon China einen deutlichen Vorteil verschaffen.[11]

Ebenso interessant ist der Aspekt, dass in dieser Studie von Merck die jüngste Generation, die Generation Z, bei der Neugier weit hinten bleibt. Die Generation der Millennials ist hingegen äußerst neugierig und meint zu 61%, dass eine Investition in Neugier als Innovationstreiber eine solide Investition für ein Unternehmen sei. Aber in der Studie zeigt sich auch, dass man der Generation Z anscheinend nicht genug Zeit gibt bzw. sie zu wenig darin unterstützt, um deren Anspruch in Bezug auf Neugier gerecht zu werden.[12]

Soviel erstmal zum kognitiven Zugang zur Neugier. Mich interessiert aber jetzt noch viel mehr, wie Sie persönlich zum Thema Neugier stehen:

  • Würden Sie sich als neugierig bezeichnen?

  • Und was konkret erweckt Ihre Neugier, ein Staunen, ein Aha?

Ich stelle mir selbst auch die Frage und kann nur sagen, dass ich dann Neugier spüre, wenn ich was höre, was ich noch nicht kenne, oder was ich mir mit dem was ich weiß, noch nicht erklären kann. Ich brenne vor Neugier, wenn ich Geschichten lese, die ein gutes Storyboard haben, sprich ich mit einem Problem konfrontiert werden, wo ich schon zu Beginn weiß, dass dieses Problem anders gelöst wird, als ich es mir vorstelle. Ich bin regelrecht euphorisch neugierig, wenn ich mit Ideen konfrontiert werde, die ich aus mir selbst heraus nicht entwickeln kann. Umgelegt auf den Arbeitsalltag heißt das, ich reagiere dann mit Neugier, wenn ich spüre, dass die Lösung anders aussehen kann als ich es mir selbst vorzustellen vermag.

Die Neugier ist jedoch so unterschiedlich und individuell wie es Menschen gibt. Und jeder Mensch ist zu dem geworden, was er ist, weil die Neugier ihn dazu gemacht hat. Die Neugier mag manchmal schüchtern, verängstigt wirken, manchmal expressiv und durchzogen von Pioniergeist, und dazwischen gibt es Millionen weitere Schattierungen und Ausprägungen der Neugier.

Es geht auch gar nicht darum mit Neugier immer nur den großen Wurf zu machen, sondern vielmehr täglich sich für die kleinen Wunder dieser Welt im Herzen offen zu zeigen, nicht alles als selbstverständlich hinzunehmen, die kleinen Dinge des Lebens wieder mehr zu achten, über das Leben zu staunen – wie Kinder, die selbst dann noch Warum-Fragen stellen, obgleich aus Sicht der Erwachsenen, die Fragen eigentlich schon umfassend objektiv korrekt beantwortet scheinen. Die Neugier der Kinder ist in den ersten Jahren intrinsisch motiviert, und nicht extrinsisch durch Belohnungen künstlich angeregt – was sich jedoch meist später in der Schule ändert.

Vielleicht wäre es an dieser Stelle interessant, die Frage erneut zu stellen, was konkret macht Sie persönlich neugierig – aber ergänzt um den Aspekt der Motivation:

  • Aus welcher Ecke heraus lässt sich Ihre Neugier konkret anregen – aus einem inneren Bedürfnis heraus, oder mehr von außen auf Sie einwirkend, durch bestimmte Begebenheiten, die Sie persönlich anregen und motivieren etwas zu tun? Vielleicht zeigt sich auch, dass durch eine äußere Begebenheit die Neugier entflammt, und dann in Ihnen im Inneren auf einen Impuls trifft, mit dem gemeinsam die Neugier so richtig zum Brennen kommt.

Wie dem auch sei, Neugier scheint jedenfalls in der Digitalisierung eine der Kompetenzen zu sein, die notwendig ist, um die tiefgreifenden Veränderungen gemanagt zu bekommen. Neugier ist einer der Schlüssel, um das überlebensnotwendige Innovationspotential von Konzernen freizusetzen – zumindest ist das so immer wieder in der Studie von Merck zu lesen. Leichter gesagt als umgesetzt.

Neugier ist sehr individuell, u.a. auch durch die entsprechende Hirnprägung unterschiedlich ausgerichtet. Dr. Hans-Georg Häusel, zählt international zu den führenden Experten in der Marketing-, Verkaufs- und Management-Hirnforschung, setzt sich intensiv mit dem limbischen System auseinander und belegt, dass 80% der Menschen dem Balance-Typ zugeordnet werden. Bei diesen Menschen-Typ wirkt Neugier einfach anders bzw. auf andere Themen hin ausgerichtet als bei den beiden anderen Typen, den Stimulanz- und den Dominanztypen.[13] Entwicklungsgeschichtlich ist die Balance-Instruktion der älteste limbische Antrieb mit einem Alter von mehr als 3,5 Milliarden Jahre, mit dem ein Höchstmaß an Sicherheit, Stabilität und Konstanz für die äußere Lebensumwelt, für das Denken und den eigenen Körper zu erreichen bzw. zu erhalten gesucht wird.[14]

Limbische Prägung nach Hans-Georg Häusel

Nur 20 Prozent der Menschen haben genetisch bedingt Spaß am Neuen [15], und damit verbundenen im Vergleich zu den BalanceträgerInnen einen scheinbar größeren Entdeckungsgeist, mehr Innovationsspaß und ein stärkeres Explorationsbestreben. In der Merck-Studie ist zu lesen, dass 70% der hochgradig Neugierigen der Meinung sind, dass Neugier eine große Rolle für die weltweiten Herausforderungen spielt, wohingegen nur rund 30% der Befragten mit niedrigen Neugier-Werten dieser Aussage zustimmen.[16] Daran kann man ableiten, wie unterschiedlich Neugier wirkt bzw. durch Prägung entsprechend bewertet wird.

Das ist doch ohnehin klar, werden Sie vielleicht jetzt gelangweilt sagen. Ja, das mag allen klar sein, dass Neugier individuell unterschiedlich wirkt, aber die Konsequenzen und die Folgen daraus werden nicht berücksichtigt, obgleich genau das wichtig und erkenntnisreich ist. Die einen fühlen Neugier, wenn es beispielsweise darum geht die Tradition im Unternehmen sicherzustellen, andere hingegen spüren Neugier erst, wenn sie damit ihre Macht verstärken können, und wiederum andere brauchen QuerdenkerInnen, schräge Vögel, RevoluterInnen, kreative Spinner um sich herum gescharrt, um davon neugierig beseelt zu werden. Ob man will oder nicht, das hat Folgen für ein Unternehmen, für die Innovationskraft und das Überleben in der Digitalisierung.

In der Studie von Merck ist unmissverständlich zu lesen, dass es sich kein Unternehmen mehr leisten kann, Neugier zu unterschätzen. Wenn man als Unternehmen heute wettbewerbsfähig bleiben will, müssen alle Branchen in Neugier investieren, um zu überleben bzw. weiterhin zu florieren.[17]

Resümee – mit Aha-Momenten spielen!

Digitalisierung erfordert Innovationen, und diese erfordern Neugier. So gesehen braucht es verstärkt Neugier, aber nicht nur von jenen, die ohnehin so geprägt sind, sondern auch von jenen, deren Neugier schwächer ausgeprägt zu sein scheint bzw. nicht gerade die Themen trifft, die aktuell mit Neugier hochgerüstet werden sollten.

Neugier wächst u.a. dadurch, dass man anerkennt, dass die eigene Wahrheit nicht unbedingt die Wahrheit der anderen ist. Neugier zeigt sich darin, wenn man nicht gleich auf ungewohnte, fremde Ansichten mit Ablehnung reagiert.

Das heißt, aufmerksam werden für andersartige Ansichten, den Kopf dorthin wenden, wo man eigentlich vielleicht gar nicht hinsehen will, weil das scheinbar auf den ersten Blick nutzlos, ineffizient, vielleicht sogar beängstigend, unlogisch oder gar die falsche Richtung scheint.[18]

  • Neugierde zeigt sich u.a. in einer Offenheit für und eine aktive Suche nach neuen Informationen, ohne die zuvor auf Nützlichkeit und Sinnhaftigkeit abzuchecken.

  • Neugier zeigt sich ebenso darin, mehr spontane Fragen zuzulassen und mit unklaren Informationen angeregt offen umzugehen. Die Warum-Fragen der Kinder nerven manchmal die Erwachsenen, auch deshalb, weil manche Warum-Fragen sinnlos erscheinen oder einfach nur zum 100ten Mal gestellt worden sind. Doch Neugier arbeitet nicht fokussiert, linear, effizient, sondern chaotisch, kreativ, verträumt, rätselhaft. 

  • Neugier bedeutet in Verbindung mit dem vorhergehenden Punkt, offen zu sein für Fakten, die nicht in die eigene Weltanschauung passen, und deren Konsequenzen zu verstehen suchen. An dem Punkt hakt es jedoch oft – auch wenn das die wenigsten so diagnostizieren würden. Sobald eine Weltanschauung nicht in das Konzept, beispielsweise der Wirtschaft passt, verdrehen viele Wirtschaftsgläubige die Augen. Man geht auf Dissonanz. Die Neugier will man nur fixiert auf das facheigene Wissen wirken lassen und zur Anwendung bringen.

Wenn Ihr Unternehmen wüsste, was Ihr Unternehmen weiß – macht Sie das neugierig?

Wie wäre es jetzt mit einem Spiel, um Ihre Neugier zu wecken, falls diese sich bereits zu verabschieden sucht, um sich anderen Themen zu widmen, die mehr Neugier, mehr Interesse, mehr Sinnhaftigkeit wecken als die Auseinandersetzung mit der Neugier selbst.

Eigenland®, so heißt das Spiel bzw. diese innovative, spielerische Alternative zu üblichen Workshops, mit der sich schnell und strukturiert unternehmerische Handlungsfelder analysieren und gestalten lassen. Diesem Spiel bin ich am 30. Oktober 2019 beim Corporate Culture Jam in Frankfurt über den Weg gelaufen. Dieses Spiel hat meine Neugier geweckt und mich in eine Stimmung versetzt, die meine bereits vorhandene Neugier sogar noch während des Spiels verstärkt hat.

Rolf Schröder, verantwortlich für das Projektmanagement in der Deutschen Telekom Technik Deutsche Telekom AG, war ebenfalls beeindruckt, mit welcher Geschwindigkeit man zu Erkenntnissen kommen kann, und überrascht über die hohe Eindringlichkeit in den untersuchten Bereichen. In diesem Spiel können sich auch unterschiedliche AkteurInnen sehr gut Meinungen und Informationen austauschen, was ohne das Spiel in der Offenheit so kaum anzudenken geht.[19] Auch VORSPRUNGatwork hat ein Planspiel entwickelt, um mit Hilfe der spielerischen Energie die Herausforderungen auf einer anderen Ebene mit einer offenen, kindlich verspielt neugierigen Haltung heraus zu betrachten. Spiele sind genau genommen keine Spiele, sondern führen über den Tellerrand hinaus zu real wirksamen positiven Interventionen.[20]

Ich möchte jetzt aber noch eine weitere Methode, Aha-Momente auf Abruf, erwähnen, die mich persönlich neugierig gemacht hat.

Sharpist in Aha! Momenten

Ein Aha! Moment sagt mehr als tausend Worte und regt Neugier an – genau das, was in Zukunft lt. der Merck-Studie dringlicher denn je gebraucht und entsprechend gefördert werden sollte.

Das was mich an Sharpist, dem Anbieter von datengestütztem, mobilem Coaching für Führungskräfte, neugierig werden ließ, das ist der Aspekt, dass Sharpist mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) nach dem perfekten Match zwischen Führungskraft und Coach sucht. Denn eines muss schon gesagt sein: Das richtige Seminar, Workshop, Coaching für das Unternehmen zu finden, ist äußerst schwierig in der Fülle an Möglichkeiten. Darüber hinaus ist der Coaching-Markt sehr fragmentiert und bis jetzt wenig digitalisiert.

Ganz oft wird Förderung, Weiterbildung, Coaching, Beratung noch analog durchgeführt, die digitalen Möglichkeiten deutlich unterschätzt. Dem sollte man jedoch deutlich mehr Achtung schenken, denn das Potential von digitalem Coaching kann zur eierlegenden Wollmilchsau der betriebsinternen Weiterbildung werden.[21]

Unbegrenzt viele Cochees können gleichzeitig begleitet werden. Alle TeilnehmerInnen bekommen maßgeschneiderte Übungen, ein Live-Chat hilft, Fragen zu klären. Flatrate-Modelle halten die Kosten im Rahmen, Reise- und Arbeitsausfallzeiten können drastisch reduziert werden, die Ergebnisse sind messbar und können ein Spiegelbild der Unternehmenskultur darstellen, und für Nachhaltigkeit der Prozesse kann ebenfalls besser gesorgt werden als mit klassischen Bildungs-Tools.[22] Sharpist ist ein Pionier in diesem Gebiet.[23]

Auch wenn ich persönlich analoge Gespräche als relevant einstufe, so sehe ich auch, dass man mit den herkömmlichen Beratungsmethoden, weder inhaltlich noch organisatorisch, das an Förderung, Bildung, Beratung abzudecken vermag, was aktuell notwendig ist und setze daher selber Online-Coaching seit mehreren Jahren ein.

In der Merck-Studie ist zu lesen, dass Konzerne mehr in Programme und Prozesse für die persönliche Entwicklung investieren müssen, um die weltweiten Herausforderungen zu lösen und in Zukunft erfolgreich zu bleiben. Neugier sei hierfür ein Schlüssel, aber Neugier ist kein Zufall![24]

Diese letzte Aussage möchte ich unkommentiert so stehen lassen, und Ihnen zum Abschluss von diesem Artikel nur noch eine kleine Neugier-Anregung mitgeben: Versuchen Sie jeden Tag über irgendetwas, egal was, erstaunt zu sein. Vielleicht hilft Ihnen dazu eine konkrete Fragestellung:

Mich wundert, warum …

Ihr Günther Wagner

 

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Literaturquellen: 

[1] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[2] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[3] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[4] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[5] https://www.merckgroup.com/de/company/curiosity/curiosity-report.html. Am 2019-11-06 gelesen.
[6] Csikszentmihalyi, Mihaly: Kreativität. Wie Sie das Unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden. J.G. Cotta´sche Buchhandlung Nachfolger GmbH. Stuttgart: 1997.
[7] Scharmer, C.O.: Theorie U: Von der Zukunft her führen: Presencing als soziale Technik. Carl-Auer Verlag GmbH; 2014.
[8] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[9] Csikszentmihalyi, Mihaly: Kreativität. Wie Sie das Unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden. J.G. Cotta´sche Buchhandlung Nachfolger GmbH. Stuttgart: 1997.
[10] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[11] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[12] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[13] http://leadership-dojo.eu/wp-content/uploads/2016/05/Wissenschaftl-Fundierung-Limibischer-Ansatz.pdf. Am 2017-09-27 gelesen.
[14] Häusel, Hans-Georg: Limbic Success. So beherrschen Sie die unbewussten Regeln des Erfolgs. Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co.KG. Planegg/München. 2002.
[15] http://www.stern.de/gesundheit/loslassen-lernen-warum-uns-veraenderungen-so-schwerfallen-3926206.html. Am 2017-09-26 gelesen.
[16] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[17] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.
[18] Scharmer, C.O.: Theorie U: Von der Zukunft her führen: Presencing als soziale Technik. Carl-Auer Verlag GmbH; 2014.
[19] https://www.eigenland.de/de. Am 2019-11-07 gelesen.
[20] https://www.eigenland.de/de. Am 2019-11-07 gelesen.
[21] Skalierbare, individuelle Weiterbildung zum Flatrate-Preis: Karriere.Taxi Magazin – 02/2019 S.52. 
[22] Skalierbare, individuelle Weiterbildung zum Flatrate-Preis: Karriere.Taxi Magazin – 02/2019 S.52.
[23] https://www.sharpist.com/. Am 2019-11-07 gelesen.
[24] Merck Studie https://www.merckgroup.com/content/dam/web/corporate/non-images/company/de/Merck-Neugier-Studie-2018.pdf. Am 2019-11-06 gelesen.

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