Unternehmen brauchen Krisenpläne

Unternehmen brauchen Krisenpläne!

  • Was als Epidemie in China begann, steuert gegenwärtig auf eine globale Wirtschaftskrise zu.

  • Welche weiteren damit verbundenen, wie auch nicht direkt verbundenen Zusatzherausforderungen noch eintreten können (z.B. normale Unfälle, politische und militärische Entscheidungen, kriminelle Akte, Naturkatastrophen, ….) lässt sich ebenfalls nicht prognostizieren.

 

Nur eines ist aktuell gewiss

  • Es braucht Krisenpläne!

  • Die Unternehmen und Politik müssen handlungsfähig bleiben!

Viele große Unternehmen haben hoffentlich gut etablierte Krisenpläne.

Mittlere oder kleine Unternehmen haben möglicherweise jedoch keine – ein absoluter Notstand!

Bevor wir konkret zur Sache kommen, möchte ich noch kurz vorwegnehmen, dass wir, Nico Czinczoll, Andre Stuer und ich, Günther Wagner, Online Meetups für Personalleiter und andere Verantwortliche einrichten werden. Bei Interesse bitte einfach eine Nachricht schicken.

 

Es muss ohne Umschweife sofort gehandelt werden

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Ein funktionsübergreifendes COVID-19 Reaktionsteam inklusive Geschäftsführung einrichten

  • Absolut ehrliche umfassende Risikoanalyse für das jeweilige Unternehmen in Zusammenhang mit der Gesamtsituation der umliegenden Regien, der EU, der ganzen Welt vornehmen

  • Festlegen und Sicherstellen des Geschäftsablaufs in Krisenzeiten – u.a. verschiedene Szenarien planen: In der Krise könnten beispielsweise 30% und mehr der Belegschaft nicht verfügbar sein. Das ist mit besonderen Herausforderungen verbunden, u.a. auch damit, wer kann oder darf welche Tätigkeiten ausführen bzw. übernehmen, …

  • Liquidität sicherstellen

  • Notstromversorgung im Betrieb gewährleisten

  • MitarbeiterInnen schützen und Infektionsrisiken reduzieren, indem vom Homeoffice aus gearbeitet wird, Reisen/ Außendiensttermine abgesagt, Kantinen geschlossen werden, …

  • Krisen-/ Notfalltagebuch führen und offen teilen, um gemeinsam Handlungsvariationen, Lösungen zu finden

  • Presse- und Medienkoordination gewährleisten, Informationen verantwortungsbewusst weitergeben

 

Krisenkommunikation

Gerade in Krisen ist Kommunikation ein besonders relevanter Punkt, der äußerst bedacht und sensibel zum Einsatz kommen muss, aber aufgrund der operativen Hektik an Achtsamkeit verliert – ein äußerst heikler Punkt, dem man unbedingt trotz Stress nicht aus den Augen verlieren darf.

Das heißt, gerade in Krisenzeiten die Kommunikation gut durchdacht aufbereiten – sowohl intern als auch extern:

  • Professionell vorbereiten: Auslöser, Zeitpläne und Botschaften für Kommunikationen koordiniert mit Krisenreaktionsteam festlegen. Ziele, Prioritäten, Publikum, Kanäle klar haben.

  • Botschaften senden, die informieren, Sicherheit stiften und konkretes Handeln unterstützen – Checkliste: menschlich, klar, einfach, praktisch, wertekonform, fundiert.

 

Re-Gnose durchführen

  • Was kommt nach der Corona-Krise?

Das ist eine relevante Frage, die wir jedoch in der Hitze des Gefechts, mitten in der weitreichend um sich greifenden Corona-Krise, vermutlich nicht stellen.

Dabei ist gerade der Blick in die Zukunft bzw. der Blick rückwärts aus der Zukunft zurück auf das, was jetzt gerade passiert, eine wirksame Methode, um weitreichend reflektiert und darüber hinaus positiv motiviert ein entsprechendes Krisenmanagement aufzusetzen.

Dieser Blick zurück hilft die Krise besser zu verstehen, ein sinnvolles, positiv ambitioniertes Maßnahmenpaket aufzubauen, vielleicht sogar eine bessere, tragfähigere Unternehmensvision zu entwickeln. Denn genau das ist der Blick zurück aus der Zukunft – Visionsarbeit auf hohem Niveau – und das wird meist zur Bewältigung von Krisen nicht ausreichend als Hilfsmaßnahme hinzugezogen.

 

Im WeQ-Modus handeln

In Zeiten der Krise müssen wir einander unterstützen, um die Krise in geballter Kraft zu meistern. Ein Alleingang ist in Krisenzeiten weder sinnvoll noch erfolgsversprechend.

Es beginnt bei einer transparenten Kommunikation, einer geistigen gegenseitigen Unterstützung:

  • Teilen von Handlungsanleitungen, die Unternehmen aktuell nutzen bzw. was Unternehmen aktuell als sinnvoll und umsetzbar erleben.

  • Krisenpläne offenlegen, damit andere das Rad nicht neu erfinden müssen. Mag sein, dass vorwiegend nur große Unternehmen solche Pläne haben, diese geheim halten möchten. Es macht jedoch keinen Sinn allein das Überleben sicherzustellen. Unternehmen, selbst die Großen, brauchen in vernetzten Zeiten andere Unternehmen, um weiterhin erfolgsversprechend arbeiten zu können.

  • ExpertInnenwissen umfassend teilen bzw. ExpertInnen anderen als Infoquelle weitergeben – das mag u.a. auch heißen, ExpertInnen nicht nur exklusiv für das eigenen Unternehmen arbeiten lassen und Wissen zurückhalten …

  • Unterstützung anbieten, wenn man aktuell in bestimmten Bereichen Ressourcen frei hat.

 

Dahingehend möchte ich Ihnen einige Quellen mit möglicherweise für Sie relevanten Informationen in Bezug auf die aktuelle Krise weiterleiten:

 

Begleitende Maßnahmen

Gefühle zulassen, aber in geordneten Bahnen abfließen lassen – klingt leichter als es ist, insbesondere in Krisenzeiten!!!

Wenn Sie merken, dass Angst, Frust, Ärger, Zweifel, Überforderung, Unruhe, … Sie belastet, dann suchen Sie das Gespräch! 

Es gehört zu einem erfolgsversprechenden Krisenmanagement dazu, es ist sogar notwendig Gefühle anzusprechen, um resilient bleiben zu können, um anstehende Entscheidungen klar und bewusst fällen zu können, und nicht aus einem Gefühlschaos, aus einem geistigen Nebel heraus Kurzschlussaktionen zu setzen!!! 

Wenn Sie reden wollen, scheuen Sie sich nicht, kontaktieren Sie mich.

Ihr Günther Wagner

 

PS: Um meine zukünftigen Beiträge, insbesondere News im Umgang mit der Corona-Krise mitbekommen zu können, folgen Sie mir auf LinkedIn, Xing und Twitter. Darüber hinaus finden Sie in der Gruppe „Leadership Café …“ neben meinen Beiträgen ebenso Beiträge anderer HR Influencer.

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